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Wird das doch noch was mit China? | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Wird das doch noch was mit China? | Marktberichte


Stand: 12.02.2019, 14:55 Uhr

So schnell kann es gehen – die Aussicht auf politische Fortschritte in Washington und Peking sorgt für viel Fantasie am Aktienmarkt. Der Dax, der schon gestern angesprungen warfare, macht weiteren Boden intestine.

Der Dax behauptet am Nachmittag seine Gewinne und steigt über ein Prozent. Er lässt dabei die Marke von 11.000 Punkten hinter sich und ist im bisherigen Tageshoch bis auf 11.164 Punkte gestiegen. Eine gesunde Portion Misstrauen bleibt aber trotz der guten Laune der Marktteilnehmer angebracht.

Politische Börsen sind gefährlich

Denn politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine. Der Zollstreit zwischen den USA und China geht nun schon so lange, dass ein endgültiger Durchbruch schon in dieser Woche durchaus nicht sicher ist. Dies, obwohl die Zeit eilt, denn gibt es keine Einigung bis zum Monatsende, drohen neue und höhere Zölle.

Immerhin aber scheinen die Verhandlungen so intensiv zu sein wie bisher noch nie. Ein Fünkchen Hoffnung besteht additionally, und das reicht der Börse erst einmal. Hinzu kommt, dass ein erneuter Regierungsstillstand in den USA wohl nicht auf der Tagesordnung steht.

“Aus der US-Politik kommt eine doppelte Dosis Euphorie”, betonte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Companions.

Gerade auch die Aussicht auf einen erneuten Shutdown hatte zuletzt die Wall Avenue belastet. In New York stehen die Zeichen aber nach dem politischen Rückenwind ebenfalls günstig, die Futures auf die großen Aktienindizes liegen rund ein halbes Prozent im Plus.

Theresa Might gibt nicht auf

In Sachen Brexit scheinen sich die Marktteilnehmer hingegen wohl keine Illusionen mehr zu machen. Es gibt auch vor der erneuten Abstimmung im britischen Parlament nichts Neues. Weiterhin sieht es wegen der Regelung zu Nordirland nicht nach einer Zustimmung der Abgeordneten für den Brexit-Plan der Regierungschefin aus.

Damit droht am 29. März weiter der “No-Deal-Brexit”, denn gerade von Seiten der EU wurde zuletzt immer wieder betont, dass nicht nachverhandelt werde. Miss Might aber gibt nicht auf und spricht immer wieder von Verbesserungen des Vertragswerks, das es den britischen Abgeordneten dann ermöglichen würde, dem Deal zuzustimmen. Das britische Pfund gibt derweil nach und ist wieder unter die Marke von 1,30 Greenback gefallen.

Euro erholt sich vom Tief

Der Euro wird gegen Mittag mit 1,1294 US-Greenback gehandelt und liegt damit auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Kurzzeitig warfare die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1258 Greenback gefallen und hatte so den tiefsten Stand seit November erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag noch auf 1,1309 Greenback festgesetzt.

Marktbewegende Konjunkturdaten wurden am Dienstag nicht veröffentlicht. Zuletzt hatte der Greenback zum Euro noch merklich zugelegt. “Der Greenback ist im Second das Lieblingskind des Markts”, sagte Commerzbank-Analystin Antje Praefcke. Die US-Währung profitiere zudem grundsätzlich von ihrer Rolle als “sicherer Anlagehafen”.

Italien im besonderen Fokus

Strukturell geriet der Euro zuletzt aber nicht nur wegen schwacher Konjunkturdaten aus der Eurozone unter Druck, sondern auch wegen der neuesten Entwicklung in Italien.

Die populistische Regierung in Rom kritisiert die Notenbank des Landes und will einen Austausch der Führungsriege der Banca d’Italia. Außerdem wolle die Regierung offenbar die Goldreserven der italienischen Notenbank zur Finanzierung des Staatshaushalts nutzen, sagte Devisenexperte Manuel Andersch von der BayernLB.

Ölpreise ziehen an

Bis zum Nachmittag bauen die Notierungen ihre Gewinne aus dem frühen Handel deutlich aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet 1,7 Prozent mehr, der Preis für die US-Leichtölsorte WTI steigt um 2,5 Prozent auf 53,61 Greenback.

Gestützt wurden die Rohölpreise durch die jüngsten politischen Hoffnungen, aber auch durch Aussagen des Ölministers von Saudi-Arabien, Khalid Al-Falih. Dieser hatte in einem Interview mit der “Monetary Occasions” einen stärkeren Rückgang der Fördermenge als bisher bekannt angekündigt.

Demnach werde die saudische Produktion im kommenden Monat auf bis zu 9,eight Millionen Barrel professional Tag sinken. Damit würde das führende Opec-Land weniger Öl fördern als im Dezember bei einem Treffen des Ölkartells beschlossen. Der Goldpreis steigt derweil um eine halbes Prozent auf 1,314 Greenback je Feinunze.

Warnung vor Hackerangriffen auf Kryptowährungen

Der russische Sicherheitssoftware-Anbieter Kaspersky hat vor zunehmenden Hackerangriffen auf Plattformen für Kryptowährungen gewarnt. “Da die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen immer ausgereifter werden, sind solche Börsen und Preliminary Coin Choices (ICOs) immer häufiger leichte Ziele, um erhebliche Geldsummen zu stehlen”, sagte Kaspersky-Supervisor Vitaly Mzokov am Dienstag.

Eine Studie eines Professors für Cybersicherheit aus dem US-Bundesstaat Oklahoma hatte ergeben, dass seit der Erfindung von Bitcoin 2009 ein Drittel aller Krypto-Plattformen gehackt wurden. Bekanntestes Beispiel ist die Attacke auf die damals weltgrößte Bitcoin-Börse Mt.Gox. Dabei wurden Anfang 2014 rund 650.000 Bitcoin gestohlen.

Deutsche Financial institution empfiehlt Fresenius

Die Fresenius-Aktie gehört zu den stärksten Dax-Werten. Die Deutsche Financial institution hat das Papier vor Geschäftszahlen auf “Purchase” mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Er rechne mit einem robusten Schlussquartal 2018 des Medizinkonzerns, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

Conti profitiert von Michelin

Die Aktien des Autozulieferers Continental läuft stark überdurchschnittlich. Grund sind die zuversichtlichen Geschäftsprognosen des Reifenherstellers Michelin. Der Continental-Rivale hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz und Betriebsergebnis stärker als erwartet gesteigert.

Aktien von Wirecard auf Achterbahnfahrt

Die Wirecard-Aktie wird weiter nervös gehandelt: Nach einem Plus von 4,5 Prozent im frühen Handel stürzte sie gegen Mittag um bis zu 7,6 Prozent ab, bevor sie sich wieder etwas erholte.

Am Morgen hatten deutliche Kurszielsenkungen durch HSBC und die DZ Financial institution die Anleger kaum interessiert. Wichtiger schien, dass beide Häuser bei ihren Kaufempfehlungen blieben. Als Auslöser für den zwischenzeitliche Absturz nannte ein Börsianer die Meldung über eine deutliche aufgestockte Leerverkaufsposition des Hedgefonds Slate Path Capital sowie eine skeptische Studie des US-Brokers Guggenheim Securities.

Am Morgen hatte FT-Journalist Dan McCrum, der die jüngste Vorwurfslawine in Gang gebracht hatte, per Twitter auf einen Pressebericht von “The Australian” verwiesen, der offenbar ebenfalls auf dem vorläufigen Bericht der von Wirecard beauftragten Anwaltskanzlei basiert. Derweil stellte Wirecard-Chef Markus Braun per Twitter ein Rekordquartal in Aussicht.

Der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 beim bereinigten Ebit einen Rückgang um mehr als ein Drittel auf 168 Millionen Euro verbucht. Grund für den Ergebnisrückgang warfare eine schwächere Nachfrage in der Automobilindustrie sowie Produktionsunterbrechungen durch das Niedrigwasser des Rheins. Beim Nettoergebnis konnte Thyssenkrupp hingegen um knapp 70 Prozent auf 136 Millionen Eurozulegen. Allerdings warfare das Vorjahresquartal durch destructive Effekte im Zuge der US-Steuerreform belastet gewesen.

Zwar wurde die Prognose bestätigt. Das Administration ergänzte jedoch: “Gleichzeitig nehmen aber konjunkturelle und politische Unsicherheiten zu.”  | mehr

Der Handelskonzern Metro hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 unter negativen Währungseffekten sowie Preissenkungen in Russland gelitten. Das um Immobilientransaktionen bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank um knapp sieben Prozent auf 470 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn um knapp 13 Prozent auf 202 Millionen Euro zurück. Im fortgeführten Geschäft – additionally ohne die zum Verkauf stehende Supermarktkette Actual – lag der Gewinn mit 181 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.  | mehr

Scout24 profitiert von Finanzcheck.de

Der Onlinemarktplatz-Betreiber Scout24 hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12,5 Prozent auf 531,7 Millionen Euro gesteigert. Das Ebitda stieg um 15,three Prozent auf 291,5 Millionen Euro. Der Kauf des Finanzportals Finanzcheck.de hat dazu einen erheblichen Teil beigetragen, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte.

Der unerwartete Aufschwung der Urlaubsziele Türkei und Nordafrika hat beim weltgrößten Reisekonzern Tui das Ergebnis belastet. Weil in der Folge mehr Betten auf den Kanarischen Inseln freiblieben, machte Tui im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember einen Verlust von 139 Millionen Euro und damit 28 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.  | mehr

Reimann-Familie will bei Coty zukaufen

Die deutsche Milliardärsfamilie Reimann will ihren Anteil am US-Kosmetikkonzern Coty aufstocken und so die Mehrheit übernehmen. Die Familie will bis zu 150 Millionen Aktien zusätzlich erwerben und dafür 11,65 US-Greenback je Papier bezahlen, wie die Familienholding JAB am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Insgesamt wären das bis zu 1,75 Milliarden Greenback (1,55 Milliarden Euro). JAB hält bereits rund 40 Prozent an Coty.

Mit 150 Millionen weiteren Papieren würde der Anteil auf rund 60 Prozent steigen. Mindestens aber will JAB 50 Millionen Aktien kaufen und den Anteil damit auf etwa 47 Prozent hochschrauben – dies sei eine Bedingung des Angebots. Die Offerte bedeutet einen Aufschlag von rund 21 Prozent auf den Schlusskurs der Aktien vom Montag bei 9,66 Greenback. Vorbörslich zog der Kurs am Dienstag um 18,6 Prozent auf 11,46 Greenback an.

Amazon steigt ins Router-Geschäft ein

Amazon kauft den amerikanische Router-Hersteller Eero. Dieser bietet sogenannte Mesh-Systeme an, bei denen mehrere Wifi-Router zusammengeschaltet werden, um größere Flächen ohne Geschwindigkeitsverlust abzudecken. Der Zukauf solle den Anschluss vernetzter Geräte im Haushalt erleichtern, teilte Amazon am Montag mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Technik für Mesh-Netze bieten auch andere Firmen an – unter anderem Google und Netgear.

Tesla-Großaktionär fährt Anteil zurück

Ein Tesla-Großaktionär, der Vermögensverwalter T. Rowe Worth, hat seinen Anteil an dem Unternehmen deutlich reduziert. Während des vierten Quartals sank der Anteil laut Bloomberg von 10,2 auf 5,2 Prozent.

rm

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