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Sorgenvolle Blicke nach London | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Sorgenvolle Blicke nach London | Marktberichte


Stand: 14.01.2019, 08:10 Uhr

Der Dax dürfte mit Verlusten in die neue Woche starten. Schwache Makro-Daten aus China, aber auch die Angst vor einem Brexit-Chaos sorgen für Zurückhaltung der Investoren.

Der Dax wird am frühen Morgen in ersten Indikationen etwas oberhalb der Marke von 10.800 Punkten errechnet. Am Freitag hatte der Index bei 10.887 Punkten geschlossen. “Die neue Handelswoche könnte für den DAX recht turbulent werden”, heißt es beim Dealer IG Markets.

Im Mittelpunkt steht natürlich die für Dienstag angesetzte Brexit-Entscheidung des britischen Parlaments in London. Aktuell ist keine Mehrheit für den von Premierministerin Might ausgehandelten Scheidungsvertrag in Sicht. Eine Verschiebung des Brexit über das bisherige Austrittsdatum 29. März hinaus wird derzeit immer mehr diskutiert.

Schwache China-Daten

Der Zollstreit mit den USA und das langsamere Wirtschaftswachstum haben den chinesischen Außenhandel am Jahresende stark belastet. Die Exporte seien im Dezember in Greenback gemessen im Vergleich zum Vorjahr um 4,Four Prozent gefallen, teilte die Regierung am Montag in Peking mit. Die Importe gingen sogar um 7,6 Prozent zurück.

Experten hatten zwar mit einem schwachen Ergebnis gerechnet, dabei aber sowohl bei den Aus- als auch den Einfuhren noch ein Plus erwartet. Beide Werte fielen zudem so schlecht aus wie schon seit 2016 nicht mehr. In Shanghai sinken die Aktienkurse um rund ein Dreiviertel Prozent. In Tokio wird heute nicht gehandelt.

Euro unter 1,15

Der Euro ist am Montag mit leichten Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1475 US-Greenback und damit etwas mehr als am Freitagabend. Unter Druck standen zu Wochenbeginn dagegen der australische und der neuseeländische Greenback. Am Markt wurden schwache Daten vom chinesischen Außenhandel als Grund genannt. Aus der EU werden heute noch Daten zur Industrieproduktion im November erwartet.

VW-Chef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett wollen heute auf der Detroiter Automesse ihre weitere Zusammenarbeit bekanntgeben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur “Reuters”.

Kooperieren wollen beide Unternehmen im Bereich Nutzfahrzeuge (Transporter und Choose-Ups), Roboterautos oder E-Mobilität. VW prüft Investitionen in die Ford-Sparte Autonomes Fahren, Ford zeigt Interesse an einer Lizensierung des VW-Elektrobaukastens MEB.  | mehr

T-Programs verkauft Großrechner-Geschäft an IBM

Die Telekom-Tochter T-Programs, in der das Großkundengeschäft gebündelt ist, verkauft den Betrieb der Großrechner an den US-Konzern IBM. Nach Medienberichten werden 860 Millionen Euro dafür fällig. Ein Sprecher der Telekom wollte sich zum Preis nicht äußern.

Er erklärte aber, IBM und T-Programs würden ihre Zusammenarbeit im Bereich Mainframe Companies vertiefen wollen. Bestehende Kundenverträge blieben unberührt. “T-Programs wird weiterhin Mainframe Companies anbieten, aber künftig gemeinsam mit IBM”, hieß es weiter. Die Sparte T-Programs gilt als Sorgenkind der Telekom und soll restrukturiert werden.

US-Anleger lassen es ruhiger angehen

An der Wall Road holten die Anleger am Freitag nach zuvor fünf Gewinntagen in Folge Luft. Vor dem Beginn der Berichtssaison am Montag und ohne weitere Informationen zum Fortgang der Zollgespräche mit China lehnten sie sich nicht mehr groß aus dem Fenster.

Der Leitindex Dow Jones schloss mit einem Mini-Minus von 0,02 Prozent bei 23.995 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index stand am ende ebenfalls nahezu unverändert bei 2.596 Punkten und an der Technologiebörse Nasdaq ging es leicht um 0,2 Prozent bergab.

Mit Spannung erwarten die Anleger heute die Zahlen der Citigruop für das vierte Quartal (ab 14:00 MEZ). Traditionell gehört der Bankensektor in Amerika zu den Branchen, die zu als erste ihre Zahlen vorlegen. Morgen werden mit Wells Fargo und Dow-Jones-Mitglied JPMorgan Chase zwei weitere Schwergewichte erwartet.

Unter den weiteren Einzelwerten legten die Aktien des Autobauers Normal Motors nach einer guten Unternehmensprognose rund sieben Prozent zu. Die Papiere des Spieleanbieters Activision Blizzard, der Blockbuster wie “Name of Obligation” oder “Sweet Crush” anbietet, sanken hingen nach einem schlechten Analystenkommentar um rund neun Prozent.

rm

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