marktbericht-neutral-boersenparkett102_pd-1547622214255_v-16to9__20.jpg
GENERAL

So schnell schießen die Amis nicht | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

Bild

So schnell schießen die Amis nicht | Marktberichte


Stand: 13.02.2019, 12:00 Uhr

Der Dax gibt anfängliche Gewinne wieder ab und geht in die Warteschleife. Der Schlüssel für den weiteren Weg des Marktes liegt unverändert in Washington und Peking.

Ganz so schnell geht es dann doch nicht mit dem Shutdown und dem Handelsstreit. Der Dax gibt am Mittag den Großteil der Gewinne vom Vormittag wieder ab und notiert aktuell nur noch leicht im Plus. Im bisherigen Tageshoch conflict der deutsche Leitindex schon bis auf 11.217 Punkte gestiegen – getragen von guten Vorgaben aus Übersee.

Immer wieder Trump

Wo die Anleger auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China setzen. Präsident Trump hatte am Abend erklärt, er könne sich eine Fristverlängerung über den 1. März hinaus vorstellen – und damit für Fantasie gesorgt. Sowohl die Wall Avenue als auch die asiatischen Aktienmärkte hatten daraufhin deutlich zugelegt.

Trump und Chinas starker Mann Xi Jinping hatten sich Anfang Dezember darauf geeinigt, bis Anfang März eine Einigung im Zollstreit der beiden Wirtschaftsgiganten anzustreben. Gelingt dies nicht, drohen höhere Zölle.

“Solange die Hoffnung auf eine Lösung im Handelskonflikt oder zumindest eine Verlängerung des Waffenstillstandes zwischen den USA und China besteht, dürften sich die Märkte auch weiterhin recht stabil zeigen”, sagte Marktexperte Thomas Metzger vom Bankhaus Bauer.

Auch die Aussicht darauf, dass es nicht zu einem neuerlichen Regierungsstillstand in den USA kommt, kam an den Börsen intestine an. Demokraten und Republikaner haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, mit dem Präsident Trump nach eigenen Worten aber “nicht glücklich” ist.

Wirecard unter Druck

Unter den Einzelwerten steht mal wieder die Wirecard-Aktie im besonderen Interesse der Anleger. Das Papier steht am Dax-Ende nach Nachrichten, dass sich das Unternehmen in den USA gegen Schadenersatzforderungen wegen der jüngsten Kurskapriolen gegenüber sieht.

Auch ThyssenKrupp tendieren weiter schwächer nach den negativ aufgenommenen Quartalszahlen vom Vortag. Auf der Gewinnerseite liegen HeidelbergCement und Continental an der Indexspitze.

Euro fällt zurück

Der Euro behauptet sich am Mittwoch über der Marke von 1,13 Greenback, die Anfangsgewinne vom Morgen kann er aber nicht verteidigen. Aktuell steht der Kurs bei 1,1314 Greenback.

Zur Wochenmitte stehen an Konjunkturdaten Verbraucherpreiszahlen im Fokus. In den USA werden Daten für Januar veröffentlicht. Insbesondere in den USA sind die Zahlen mitentscheidend für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed. Diese hat ihren Zinsanhebungskurs unlängst ausgesetzt und dies auch mit der moderaten Inflation begründet.

Im Fokus des Devisenmarktes steht auch weiterhin das britische Pfund und der Fortgang im Brexit-Drama. Premierministerin Could will sich heute erneut vor dem Unterhaus erklären. Sie kämpft um Nachbesserungen des mit der EU ausgehandelten Brexit-Vertrages, um eine Mehrheit im Londoner Parlament zu bekommen. Ansonsten droht ein “No-Deal-Brexit” mit ungeahnten Konsequenzen für die Wirtschaft.

Ölpreise bleiben im Aufwind

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Marktteilnehmer nannten vor allem zwei Gründe für die Preiszuwächse. Zum einen gibt es Hoffnung, dass sich die USA und China in ihren Gesprächen über den Handelsstreit annähern. China und die USA sind die größten Ölverbraucher der Welt.

Unter anderem verwiesen Händler auf die Aussicht eines geringeren Rohölangebots. Entsprechende Hinweise ließ unlängst Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih fallen. In der “Monetary Instances” kündigte er an, die Fördermenge stärker zu reduzieren als bisher bekannt. Der Goldpreis liegt unverändert bei 1.311 Greenback je Feinunze.

Nach Kursturbulenzen und Berichten über mögliche Bilanzierungsverstöße droht dem Zahlungsdienstleister Wirecard rechtlicher Ärger in den USA. Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht.

Mehrere US-Kanzleien haben in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um von Kursverlusten betroffene Anleger als Mandanten zusammenzutrommeln. Wirecard conflict bis zum Dienstagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Berichte der “Monetary Instances” (FT) über Vorwürfe wegen angeblicher Kontomanipulationen und Dokumentenfälschungen gegen einen Wirecard-Mitarbeiter in Singapur hatten die Aktie zuletzt wiederholt kräftig unter Druck gebracht. Das Unternehmen hat interne und externe Untersuchungen eingeräumt. Allerdings habe die “FT” nur einen frühen Stand veröffentlicht, es habe keine schlüssige Feststellung eines Fehlverhaltens gegeben.  | mehr

BMW startet mit leichtem Absatzplus ins neue Jahr

Der Autobauer BMW ist beim Autoverkauf dank China etwas besser in das neue Jahr gestartet. Allerdings haben die Münchener auch nach dem ersten Monat weiter einen Rückstand auf den Erzrivalen Mercedes-Benz von Daimler. Von der Stammmarke verkaufte BMW im Januar 149 616 Autos und damit 0,eight Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte.

Besonders stark schnitt BMW im wichtigsten Einzelmarkt China ab, wo die Verkäufe um 15,5 Prozent zulegten. In Europa und vor allem Deutschland gingen die Verkäufe zurück. Inklusive der Kleinwagenmarke Mini und den Luxusautos von Rolls Royce wurde der BMW-Konzern 170 463 Autos los, 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Kritik an geplanter T-Cell US- und Dash-Fusion

Kurz vor einer Anhörung zur geplanten Fusion der Telekom-Tochter T-Cell US mit dem amerikanischen Rivalen Dash haben mehrere US-Senatoren ein Verbot des Vorhabens gefordert. In einem Temporary an das Justizministerium und die Telekom-Aufsicht schrieben die insgesamt acht Politiker unter anderem, ein Zusammenschluss würde wohl steigende Preise für Kunden zur Folge haben. Auch der Wettbewerb sei gefährdet.

Im US-Repräsentantenhaus ist für Mittwoch eine Anhörung zu der geplanten Fusion der Nummer drei und vier auf dem US-Mobilfunkmarkt angesetzt. Zuletzt hatten die Telekomkonzerne mit einer Job-Offensive für das Vorhaben geworben. Mehrere US-Senatoren hatten sich bereits in der Vergangenheit besorgt gezeigt, dass die 26 Milliarden Greenback schwere Fusion zu höheren Preisen führen könnte. In den vergangenen Jahren sind zwei Fusionsanläufe von T-Cell und Dash gescheitert.

Aurubis leidet

Europas größte Kupferhütte aus dem MDax hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 ihren operativen Gewinn nahezu halbiert. Das operative Ergebnis vor Steuern sank auf 40 Millionen Euro von 79 Millionen Euro im Vorjahr. Belastet hätten vor allem unerwartete Stillstände an einigen Standorten. Auch der Umsatz ging zurück und lag bei 2,61 (2,87) Milliarden Euro.

Gründe hierfür seien der niedrigere Kupferpreis und produktionsbedingt geringere Edelmetallverkäufe. Allerdings bestätigte der Konzern seine Gesamtjahresprognose aufgrund des guten Marktumfeldes und positiver Effekte aus dem Effizienzsteigerunsgprogramm.

Norma verdient weniger

Der Auto- und Industriezulieferer hat 2018 trotz gestiegener Erlöse weniger verdient. Als Grund nannte der Vorstand unter anderem höhere Rohstoffkosten.

So verbuchte der Konzern nach ersten Berechnungen zwar dank florierender Geschäfte in Amerika und Asien vor allem im Bereich Nutzfahrzeuge ein Umsatzplus von 6,6 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) schrumpfte indes um 0,eight Prozent auf 173,2 Millionen Euro.

Rekordjahr für Jenoptik

Der Technologie– und Rüstungskonzern Jenoptik hat 2018 mit Bestmarken beendet und will im neuen Jahr weiter zulegen. Auch für 2019 sei der Vorstand “auf Foundation des hervorragenden Auftragsbestands positiv gestimmt”, teilte die SDax-Firma am Mittwoch in Jena mit.

Der Umsatz kletterte 2018 im Jahresvergleich nach vorläufigen Berechnungen um knapp zwölf Prozent auf rund 834 Millionen Euro. Damit übertrafen die Thüringer die Erwartungen der Analysten und die eigenen Prognosen.

Im Schlussquartal habe sich die Nachfrage noch weiter belebt, erklärte Konzernchef Stefan Traeger. Neben einer hohen Nachfrage aus der Halbleiterindustrie profitierte das Unternehmen auch von Auslieferungen von Mautsäulen an den Betreiber Toll Accumulate in Deutschland. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg überproportional um etwa 22 Prozent auf rund 95 Millionen Euro, wodurch sich die Ebit-Marge um einen Prozentpunkt auf 11,four Prozent verbesserte.

Takeaway.com freut sich auf 2019

Die niederländische Lieferando-Mutter hat im vergangenen Jahr einen kleineren Verlust eingefahren. Der Fehlbetrag reduzierte sich um 67 Prozent auf 14 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte, das im Dezember das Deutschland-Geschäft von Supply Hero mit den Marken Lieferheld, Pizza.de und Foodora übernommen hat.

Der Umsatz kletterte um 44 Prozent auf 240 Millionen Euro. Auf dem deutschen – und für die Niederländer wichtigsten – Markt ging es um 49 Prozent nach oben. Auf einen Ausblick für das laufende Jahr verzichtet Takeaway.com angesichts des Zukaufs. Firmenchef Jitse Groen betonte: “Ich freue mich sehr auf 2019.”

House24-Ausblick kommt intestine an

Der On-line-Möbelhändler ist im vergangenen Jahr währungsbereinigt um 18 Prozent auf 313 Millionen Euro gewachsen. Ursprünglich hatte House24 zwischen 315 und 323 Millionen Euro angepeilt, aber bereits im Januar erklärt, dies nicht zu erreichen.

Vor allem der ungewöhnlich heiße Frühsommer habe dem Geschäft zugesetzt, teilte das Berliner Unternehmen mit. Gewinnzahlen für 2018 werden erst im April veröffentlicht.

Ende des Jahres will die Firma bereinigt auf operativer Ebene nun die Gewinnschwelle knacken. Dazu beitragen sollen Kostensenkungen, der Ausbau der Kundschaft, mehr Eigenmarken und eine höhere Effizienz durch neue Logistikzentren. Der Ausblick findet bei den Anlegern Gefallen. Die Aktie legt deutlich zu.

Bei Heineken keine Spur von Krise

Der weltweit zweitgrößte Brauereikonzern hat im vergangenen Jahr mehr verdient und will seine Aktionäre an den Zuwächsen beteiligen. Der Betriebsgewinn vor Einmaleffekten stieg auf vergleichbarer Foundation um 6,four Prozent auf 3,87 Milliarden Euro, das Nettoergebnis um 12,5 Prozent auf 2,four Milliarden Euro.

Die Anleger sollen eine auf 1,60 (Vorjahr: 1,47) Euro angehobene Dividende erhalten. Für 2019 rechnet der Vorstand trotz der Unsicherheiten in der Weltwirtschaft mit einem ähnlichen Anstieg des Betriebsgewinns wie im Vorjahr.

Gewinneinbruch bei ABN Amro

Der niederländischen Großbank ABN Amro machen höhere Kosten für den Kampf gegen Geldwäsche und steigende Belastungen durch faule Kredite zu schaffen. Im vierten Quartal brach der Nettogewinn um 42 Prozent auf 316 Millionen Euro ein, wie ABN Amro am Mittwoch mitteilte. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft schnellte auf 208 Millionen Euro von 34 Millionen in die Höhe. Zudem gab das Institut 85 Millionen Euro aus, um seine Kunden genau zu durchleuchten.

Nach dem unerwartet schlechten Ergebnis fallen die ABN-Amro-Aktien um mehr als sechs Prozent. Obwohl der Gesamtjahresgewinn 2018 um 17 Prozent auf 2,33 Milliarden Euro einbrach, hält ABN Amro die Dividende stabil: Die Aktionäre erhalten für das vergangene 1,45 Euro je Aktie.

Gute Nachrichten von Clariant

Der Spezialchemiekonzern hat seinen Betriebsgewinn im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 546 Millionen Franken gesteigert. Die Aktionäre sollen daher eine zehn Prozent höher Dividende von 55 Rappen je Aktie erhalten. Für 2021 erwartet der Konzern ein Wachstum über dem Markt und eine höhere Profitabilität.

Ford droht mit Rückzug aus Großbritannien

Ford trifft einem Zeitungsbericht zufolge verstärkt Vorkehrungen für einen Produktionsabzug aus Großbritannien. Der US-Autobauer habe Premierministerin Theresa Could in einem Telefonat mit führenden Unternehmern informiert, dass er different Standorte im Ausland entsprechend vorbereite, berichtete “The Instances” am Dienstag. Einem Teilnehmer zufolge hätten andere Unternehmensvertreter in dem Telefonat ebensolche Warnungen geäußert.

Ford conflict für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Der Konzern betreibt in Großbritannien zwei Motorenwerke. Im Januar teilte er mit, dass er mit Kosten in Höhe von bis zu eine Milliarde Greenback rechnen müsse, wenn es zu einem ungeregelten Brexit kommen sollte. Ford ist die meist verkaufte Automarke in Großbritannien. Etwa eines von drei Fahrzeugen, die Ford in seinem Kölner Werk produziert, werden nach Großbritannien geliefert.

Der Videospiele-Anbieter Activision Blizzard baut Stellen in großem Stil ab, weil das Geschäft in diesem Jahr absehbar schwächer laufen wird. Die Firma will sich nun stärker auf lukrative Titel wie “Name of Responsibility”, “Sweet Crush”, “Overwatch” oder “Diablo” konzentrieren. Die Zahl der Entwickler, die an solchen High-Spielen arbeiten, solle um ein Fünftel steigen, teilte Activision Blizzard am Dienstag mit. Zugleich will der Konzern aber rund acht Prozent der Arbeitsplätze streichen.

Die Firma hatte das vergangene Weihnachtsquartal und auch das gesamte Jahr mit ihren bisher höchsten Umsätzen abgeschlossen, stellte für 2019 aber einen Einbruch in Aussicht. Wurde im vergangenen Jahr noch ein Umsatz vom 7,5 Milliarden Greenback erwirtschaftet, sollen es in diesem nur noch intestine 6 Milliarden Greenback werden.  | mehr

Apple verhandelt mit US-Medienhäusern laut einem Zeitungsbericht über ein neues Abo-Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Anbieter für eine monatliche Gebühr zugänglich wären. Der iPhone-Konzern wolle bei diesem “Netflix für Information” allerdings einen außergewöhnlich hohen Erlösanteil von etwa 50 Prozent behalten, schrieb das “Wall Avenue Journal” am späten Dienstagabend unter Berufung auf informierte Personen. Das stoße auf Widerstand bei den Verlagshäusern.

Der Anteil der Medienunternehmen solle zwischen ihnen gemäß der Zeit, die Nutzer mit ihren Inhalten verbringen, aufgeteilt werden, berichtete das “Wall Avenue Journal” weiter. Apple habe in Gesprächen mit Verlegern einen monatlichen Preis von rund zehn Greenback genannt – auch wenn er sich noch ändern könne, hieß es.

Über ein solches Angebot wird bereits seit einiger Zeit spekuliert. Apple kaufte vor knapp einem Jahr bereits die App “Texture”, die auf Abo-Foundation Zugang zu diversen Magazinen gewährt.  | mehr

rm

So schnell schießen die Amis nicht | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu
Comments

TOP STORIES

Bild
To Top
SELECT LANGUAGE »