1549969032_marktbericht-positiv312_pd-1531984809546_v-16to9__20.jpg
GENERAL

Nach der Mauer ist vor dem Mäuerchen | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

Bild

Nach der Mauer ist vor dem Mäuerchen | Marktberichte


Stand: 12.02.2019, 11:50 Uhr

Am deutschen Aktienmarkt dominieren heute ganz klar die Optimisten. Der Markt zieht Kraft aus der Hoffnung auf einen endgültigen Durchbruch im amerikanischen Haushaltsstreit.

Bis zum Mittag gewinnt der Dax bis zu 1,three Prozent auf 11.155 Punkte und setzt damit seine constructive Entwicklung nach dem Überschreiten der wichtigen Marke von 11.000 Punkten fort.

“Aus der US-Politik kommt eine doppelte Dosis Euphorie”, betonte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Companions. So mehrten sich die Anzeichen, dass die USA und China eine Annäherung suchen im Handelsstreit. Außerdem wurde ein erneuter Regierungsstillstand in Washington vorerst abgewendet.

Reicht Trump ein Mäuerchen?

In der vergangenen Nacht hatten sich Unterhändler der Republikaner und der Demokraten vorläufig im schwelenden Haushaltsstreit geeinigt. Allerdings sieht die Übereinkunft nach Angaben eines Kongressmitarbeiters kein Geld für den von Präsident Donald Trump geforderten Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko vor.

Immerhin wollen die Unterhändler der Regierung 1,375 Milliarden Greenback zur Verfügung stellen, damit Zäune und andere physische Barrieren an der Grenze errichtet werden könnten. Wie die “New York Occasions” berichtet, würde das für rund 88 Kilometer reichen.

Ob der Kompromiss damit vor Samstag eingetütet werden und damit eine erneute Haushaltssperre vermieden werden kann, ist additionally noch nicht ganz sicher. Denn Trump muss das Etatgesetz unterschreiben.

Der Nikkei-Index sprang um 2,6 Prozent auf 20.864 Punkte nach oben. Der Euro schwankt seit gestern Nachmittag um die Marke von 1,1280 US-Greenback.

Deutsche Financial institution empfiehlt Fresenius

Die Fresenius-Aktie gehört zu den stärksten Dax-Werten. Die Deutsche Financial institution hat das Papier vor Geschäftszahlen auf “Purchase” mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Er rechne mit einem robusten Schlussquartal 2018 des Medizinkonzerns, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

Conti profitiert von Michelin

Die Aktien des Autozulieferers Continental läuft stark überdurchschnittlich. Grund sind die zuversichtlichen Geschäftsprognosen des Reifenherstellers Michelin. Der Continental-Rivale hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz und Betriebsergebnis stärker als erwartet gesteigert.

Aktien von Wirecard auf Achterbahnfahrt

Die Wirecard-Aktie wird weiter nervös gehandelt: Nach einem Plus von 4,5 Prozent zum Handelsbeginn gab sie die Gewinne nahezu komplett ab, liegt zur Stunde aber wieder mit 2,5 Prozent vorn.

Am Morgen hatten deutliche Kurszielsenkungen durch HSBC und die DZ Financial institution die Anleger kaum interessiert. Wichtiger schien, dass beide Häuser bei ihren Kaufempfehlungen blieben. Die am Freitag bekannt gewordene Untersuchung der Behörden in Singapur sei weder überraschend noch ein Beweis für irgendein Fehlverhalten, erklärte HSBC-Analyst Antonin Baudry. Man könne die enorm gestiegenen Schwankungen aber nicht außer Acht lassen.

Dafür sorgte auch ein neuer Twitter-Beitrag des FT-Journalisten Dan McCrum, der die jüngste Vorwurfslawine in Gang gebracht hatte. Er verwies auf einen Pressebericht von “The Australian”, der offenbar auch auf dem vorläufigen Bericht der von Wirecard beauftragten Anwaltskanzlei basiert. Derweil geht Wirecard-Chef Markus Braun von einem Rekordquartal aus.

Der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 beim bereinigten Ebit einen Rückgang um mehr als ein Drittel auf 168 Millionen Euro verbucht. Grund für den Ergebnisrückgang warfare eine schwächere Nachfrage in der Automobilindustrie sowie Produktionsunterbrechungen durch das Niedrigwasser des Rheins. Beim Nettoergebnis konnte Thyssenkrupp hingegen um knapp 70 Prozent auf 136 Millionen Eurozulegen. Allerdings warfare das Vorjahresquartal durch detrimental Effekte im Zuge der US-Steuerreform belastet gewesen.

Zwar wurde die Prognose bestätigt. Das Administration ergänzte jedoch: “Gleichzeitig nehmen aber konjunkturelle und politische Unsicherheiten zu.”  | mehr

Der Handelskonzern Metro hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 unter negativen Währungseffekten sowie Preissenkungen in Russland gelitten. Das um Immobilientransaktionen bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank um knapp sieben Prozent auf 470 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn um knapp 13 Prozent auf 202 Millionen Euro zurück. Im fortgeführten Geschäft – additionally ohne die zum Verkauf stehende Supermarktkette Actual – lag der Gewinn mit 181 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.  | mehr

Scout24 profitiert von Finanzcheck.de

Der Onlinemarktplatz-Betreiber Scout24 hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12,5 Prozent auf 531,7 Millionen Euro gesteigert. Das Ebitda stieg um 15,three Prozent auf 291,5 Millionen Euro. Der Kauf des Finanzportals Finanzcheck.de hat dazu einen erheblichen Teil beigetragen, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte.

Der unerwartete Aufschwung der Urlaubsziele Türkei und Nordafrika hat beim weltgrößten Reisekonzern Tui das Ergebnis belastet. Weil in der Folge mehr Betten auf den Kanarischen Inseln freiblieben, machte Tui im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember einen Verlust von 139 Millionen Euro und damit 28 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.  | mehr

Amazon steigt ins Router-Geschäft ein

Amazon kauft den amerikanische Router-Hersteller Eero. Dieser bietet sogenannte Mesh-Systeme an, bei denen mehrere Wifi-Router zusammengeschaltet werden, um größere Flächen ohne Geschwindigkeitsverlust abzudecken. Der Zukauf solle den Anschluss vernetzter Geräte im Haushalt erleichtern, teilte Amazon am Montag mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Technik für Mesh-Netze bieten auch andere Firmen an – unter anderem Google und Netgear.

Tesla-Großaktionär fährt Anteil zurück

Ein Tesla-Großaktionär, der Vermögensverwalter T. Rowe Worth, hat seinen Anteil an dem Unternehmen deutlich reduziert. Während des vierten Quartals sank der Anteil laut Bloomberg von 10,2 auf 5,2 Prozent.

ME

Nach der Mauer ist vor dem Mäuerchen | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu
Comments

TOP STORIES

Bild
To Top
SELECT LANGUAGE »