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Mit viel Skepsis ins Wochenende | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Mit viel Skepsis ins Wochenende | Marktberichte


Stand: 08.03.2019, 17:50 Uhr

Konjunkturängste bestimmen derzeit das Börsengeschehen – spätestens seit EZB-Chef Mario Draghi gestern kräftig die Alarmglocken geschlagen hat. Einer Branche aber scheint das alles nichts auszumachen, im Gegenteil.

Denn im Nullzinsumfeld fühlen sich Immobilienunternehmen durchaus wohl, können sie doch ihre Portfolien günstig refinanzieren. Aktien der Branche waren heute die großen Gewinner in einem ansonsten schwachen Gesamtmarkt.

Im Dax standen Vonovia ebenso unter den Gewinnern wie die zahlreichen anderen Aktien aus der Branche im ohnehin immobilienlastigen MDax (mit dem Tagessieger TAG Immobilien). Dax-Tagessieger Wirecard feierte zudem sein Comeback mit einem Zuwachs von 5,27 Prozent. Firmenchef Braun hat ein baldiges Ende der internen Untersuchungen in Aussicht gestellt.

Dax fällt zurück

Das conflict es dann aber schon mit den Erfolgsgeschichten für heute. Der Dax konnte sich zwar im späten Geschäft noch etwas von seinen Tiefstständen um 11.400 Punkten lösen, gibt am Ende aber trotzdem 0,52 Prozent ab auf 11.457 Punkte und verliert auf Wochensicht damit rund 1,2 Prozent.

Das düstere Konjunkturbild von Europas Währungshütern zeigte damit an den Börsen weiterhin seine Wirkung. “Die jüngste Rally an den europäischen Börsen hat nun offenbar ihr endgültiges Ende gefunden”, sagte Marktanalyst Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets.

Konjunkturängste verstärken sich

Nachdem EZB-Chef Mario Draghi am Vortag einen düsteren Ausblick auf die Wirtschaft der Euro-Zone gegeben hatte, goss China noch mehr Öl ins Feuer: Die Exporte brachen im Februar um 20,7 Prozent ein. Darüber hinaus erlitt die deutsche Industrie zu Jahresbeginn einen Auftragseinbruch.

“Egal wohin man schaut, die Weltwirtschaft kühlt sich deutlich ab”, sagte Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Companions. “Die Anleger werden wieder vorsichtiger. Und das aus gutem Grund.”

Autoaktien blieben wenig gefragt

Zu den größten Verlierern zählten heute wieder die Autoaktien. Ihnen drohen unter anderem hohe EU-Diesel-Strafen. Aus VW-Kreisen wurde dann noch am Abend bekannt, dass der Konzern wegen der neuen Abgastests mit Milliardenbelastungen wird rechnen müssen. Tagesverlierer waren ThyssenKrupp, auch Adidas tendierten schwächer.

Die Bundesanleihe ist der Star des Tages

Bei so viel Unsicherheit schlugen sich Bundesanleihen deutlich überdurchschnittlich. Die Rendite zehnjähriger Papiere (WKN 110 246) sank auf 0,06 Prozent. Deutsche Anleihen verteidigten damit ihre deutlichen Kursgewinne vom Vortag. Experten schließen nicht aus, dass auch die zehnjährigen Laufzeiten bald Minusrenditen aufweisen. Der Goldpreis klettert heute um rund ein Prozent auf 1.298 US-Greenback je Feinunze.

Wall Avenue fällt zurück leichter

Zunehmende Konjunktursorgen setzen auch die US-Aktienmärkte am Freitag weiter unter Druck. Der aktuelle Arbeitsmarktbericht, die schwachen Wirtschaftsdaten aus China und der weiter fehlende Durchbruch im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit drücken auf die Stimmung. Der Leitindex Dow Jones verliert aktuell intestine 0,Four Prozent, nachdem er schon am Vortag knapp 0,Eight Prozent verloren hatte.

Weniger neue Stellen geschaffen im Februar

Die Arbeitsmarktdaten für den Februar bieten kein einheitliches Bild. Der Stellenzuwachs lag mit 20.000 deutlich unter den Erwartungen von 180.000. Experten machten allerdings den besonders starken Januar und Sondereinflüsse für die schwache Zahl verantwortlich. Ansonsten zeigte der Bericht, dass der Arbeitsmarkt in den USA weiter sehr strong tendiert.

Denn gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,Four Prozent recht kräftig, erwartet waren nur 0,Three Prozent. Die Stundenlöhne werden bei der Notenbank als wichtiger Inflationsindikator genau betrachtet. Die Arbeitslosenquote sank von 3,9 auf 3,Eight Prozent.

“Die Arbeitsmarktlage ist durchwachsen, der Lohndruck bleibt aber bestehen und fällt höher aus als erwartet. Erfreulich ist auch der Rückgang der Arbeitslosen- und Unterbeschäftigungsquoten. Dass der Beschäftigungszuwachs sich gegenüber dem starken Januar massiv reduziert hat, sollte daher nicht überinterpretiert werden”, kommentierte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen. Das Wachstumsszenario bleibe intestine untermauert, so der Experte weiter.

Euro springt nach US-Daten an

Die US-Arbeitsmarktdaten schoben auch den Euro an. Aktuell handelt die Gemeinschaftswährung bei 1,1240 Greenback und erholt sich damit leicht vom gestrigen Kursverfall. Im Tief conflict der Euro in den Nacht bis auf 1,1117 Greenback gefallen, dem tiefsten Stand seit Juni 2016. Trotz der leichten Erholung bleibt der Euro angeschlagen. Am Donnerstag hatte die überraschend lockere Haltung der EZB die Gemeinschaftswährung auf Talfahrt geschickt.

Gestützt wurde der Euro am Morgen aber durch überraschend gute Industriedaten aus der Eurozone. In Frankreich, Italien und Spanien haben die Industrieunternehmen ihre Herstellung zu Jahresbeginn jeweils deutlich ausgeweitet. Besonders hervor sticht die spanische Industrie, die den stärksten Monatszuwachs seit quick 18 Jahren verbuchte.

“Die Industriedaten dieser Woche waren alles in allem ermutigend”, schrieb JPMorgan-Analyst Raphael Brun-Aguerre. Selbst die schwachen Daten aus Deutschland konnten den Euro nicht wirklich bremsen.

Ölpreise geben nach

Am Ölmarkt lasten die Konjunktursorgen ebenfalls auf den Preisen. Sowohl die Notierungen für die Nordseesorte Brent als auch für die US-Leichtölsorte WTI geben nach.

Experten führen auch beim Öl die gestiegenen Konjunktursorgen der Marktteilnehmer als Begründung an. Bereits zur Wochenmitte hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Konjunkturprognosen für die 20 größten Industriestaaten gesenkt.

Derweil stößt Norwegens staatlicher Pensionsfonds viele seiner Öl- und Gasanteile ab. “Das Ziel ist es, unser gemeinsames Vermögen weniger anfällig für einen dauerhaften Sturz der Ölpreise zu machen”, sagt Norwegens Finanzministerin Siv Jensen. Die Maßnahme sei aber kein Ausdruck mangelnden Vertrauens in die Zukunft des Ölsektors.

Abgastests kosten VW Milliarden

Die Turbulenzen um die Einführung des neuen Abgastestverfahrens WLTP haben den Volkswagen-Konzern nach einer Kalkulation der Arbeitnehmerseite im vergangenen Jahr einem Insider zufolge bis zu 3,6 Milliarden Euro gekostet.

Eine Particular person mit Kenntnis der Berechnungen nannte der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag diese Zahl, über die zuvor der “Spiegel” berichtet hatte. Der Wolfsburger Autobauer selbst conflict bisher von etwa einer Milliarde Euro ausgegangen.

Volkswagen hatte im vergangenen Herbst huge Schwierigkeiten mit dem seit Anfang September geltenden Messzyklus und musste zeitweise Tausende Fahrzeuge zwischenparken, weil es mit der Zertifizierung der zahlreichen Modellvarianten nicht hinterherkam.

Nach Berechnungen der Arbeitnehmerseite konnte dem Magazin zufolge wegen der Probleme eine Million Fahrzeuge nicht wie geplant geliefert werden.

Wirecard kündigt baldige Rückkehr zum Tagesgeschäft an

Der Zahlungsabwickler Wirecard erwartet nach dem Wirbel um angebliche Verfehlungen in Singapur eine baldige Rückkehr zum Tagesgeschäft. “Ich bin überzeugt, dass sich der Markt in sehr naher Zukunft allein auf die starke operative Leistung und die Innovationen von Wirecard konzentrieren kann”, schrieb Vorstandschef Markus Braun am Freitag auf Twitter.

Eine mit dem Vorgang vertraute Particular person sagte zu “Reuters”, Brauns Münchner Str. 26 sei in Zusammenhang mit der internen Untersuchung des Vorwurfs angeblicher krimineller Machenschaften in der Niederlassung in Singapur zu verstehen.

Braun hatte bereits im Februar nach Veröffentlichung der Vorwürfe durch die “Monetary Occasions” gesagt, er rechne mit einer baldigen Aufklärung durch eine von Wirecard beauftragte Kanzlei. Er glaube nicht, dass sich die Vorwürfe erhärteten. Zu Brauns Münchner Str. 26 vom Freitag wollte sich Wirecard nicht äußern.

BMW hofft auf neuen 3er

Bei BMW hat der Modellwechsel bei der 3er Reihe für einen Rückgang beim Absatz gesorgt. Im Februar sanken die Auslieferungen der Marke BMW um 4,7 Prozent auf 148.012 Fahrzeuge. Auf dem wichtigen Markt in China konnte sich BMW intestine behaupten, hier legten die Verkäufe um 0,6 Prozent zu. Im Januar hatte der Konzern im Reich der Mitte noch um 15,5 Prozent zugelegt. Insgesamt wurden weltweit 171.501 BMW, Mini und Rolls-Royce Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das bedeutet einen Rückgang um 4,1 Prozent.

WLTP-Blues bei Audi

Der neue Abgas- und Verbrauchsprüftest WLTP hemmt bei der Volkswagen-Tochter Audi weiterhin den Autoabsatz. Im Februar sanken die weltweiten Auslieferungen um 8,5 Prozent auf 119.800 Fahrzeuge. Im wichtigen chinesischen Markt verzeichnet der Konzern dennoch ein leichtes Plus: Der Absatz stieg auf 40 084 Car und liegt damit 1,Eight Prozent über dem Vergleichswert aus 2018.

Personen aus dem Umfeld der Aufsichtsräte von Deutscher Financial institution und Commerzbank haben die neuerlichen Spekulationen über bevorstehende Banken-Ehe dementiert. Aus der Commerzbank hieß es gar, der Focus-Bericht sei totaler Quatsch. Das Magazin Focus hatte berichtet, Deutsche-Financial institution-Chef Christian Stitching und sein Commerzbank-Kollege Martin Zielke seien seit wenigen Tagen wieder in intensiven Gesprächen. Zuvor hätten sich die beiden Supervisor vom ihrem jeweiligen Vorstand und Aufsichtsrat das Mandat für diese Gespräche geben lassen.  | mehr

Merck lässt bei Versum nicht locker

Im Übernahmepoker um den US-Elektronikmaterialhersteller Versum Supplies holt sich Merck weitere Schützenhilfe an die Seite. Neben der Investmentbank Guggenheim sei nun auch noch Goldman Sachs als Finanzierungsberater beauftragt worden, sagte ein Pressesprecher am Freitag. Goldman Sachs lehnte eine Stellungnahme ab. Merck will Versum davon abbringen, mit dem in etwa gleich großen US-Rivalen Entegris zu fusionieren.

Versum hat die Avancen aus Deutschland allerdings zurückgewiesen, weshalb das Darmstädter Unternehmen nun um die Versum-Aktionäre wirbt. Das Versum-Administration hat die von Merck in Aussicht gestellte Offerte über 5,9 Milliarden Greenback inklusive Schulden zurückgewiesen und erklärt, es sei nicht besser als der geplante Zusammenschluss mit Entegris.

Metro: Actual-Verkauf auf der Ziellinie

Der Handelsriese Metro aus dem MDax biegt bei den Verhandlungen über einen Verkauf der Supermarktkette Actual in die Zielgerade ein. Die Gespräche seien in die heiße Section eingetreten, sagte Metro-Chef Olaf Koch. Ein Verkauf im April oder Mai sei weiter realistisch, bekräftigte Koch.

Es gebe rund fünf Interessenten, mit denen der Konzern verhandele. Diese wollten die Kette mit einem Jahresumsatz von mehr als sieben Milliarden Euro und 279 Märkten insgesamt übernehmen.

Koch will Metro auf das Geschäft rund um die Großmärkte ausrichten, die Actual-Supermärkte haben dabei keinen Platz mehr unter dem Dach der Metro. Er hatte Actual im vergangenen September ins Schaufenster gestellt.

Airbus will Kredit nicht zurückzahlen

Der Flugzeugbauer Airbus sieht sich nicht in der Pflicht, die verbliebenen Staatskredite für den A380 zurückzuzahlen. Die Regierungen hätten ihre Unterstützung für den weltgrößten Passagierjet als Risikopartner gewährt, sagte der scheidende Airbus-Chef Tom Enders der “Monetary Occasions”. “Es ist Fakt, dass das eine Risikopartnerschaft ist, und die Darlehen basieren auf dem Versprechen der kreditgewährenden Regierungen, dass ihr Geld bei fehlendem Erfolg des Flugzeugs in Gefahr ist.” Airbus hatte Mitte Februar bekannt gegeben, dass die Produktion des doppelstöckigen Flugzeugs mangels Aufträgen im Jahr 2021 endet. Ende 2017 soll der noch nicht getilgte Kredit gegenüber dem Bund bei 721 Millionen Euro gelegen haben.

T-Cellular US muss länger warten

Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC nimmt sich für ihre Entscheidung über den geplanten Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Cellular US mit dem US-Rivalen Dash mehr Zeit. Nachdem die Unternehmen neue Informationen vorgelegt hätten, gebe es von nun an drei Wochen lang Gelegenheit zu öffentlichen Stellungnahmen, teilte die Behörde mit. Dafür sei die insgesamt 180-tägige Frist zur Überprüfung der angepeilten Fusion am 122. Tag ausgesetzt worden. Am 4. April laufe die Frist dann weiter.

Tabula rasa bei VW

VW will laut “Handelsblatt” bis zum Jahr 2023 sollen zusätzliche 5.000 Stellen in der Verwaltung der Kernmarke VW streichen, rund zehn Prozent der Stellen in dem Bereich. Der Einschnitt sei Teil eines Sparpakets, mit dem Vorstandschef Herbert Diess das Ergebnis um 5,9 Milliarden Euro verbessern wolle, hieß es unter Berufung auf Insider des Konzerns.

Die Aktionäre des fusionierten Luxuskonzerns EssilorLuxottica haben enttäuscht auf die Jahreszahlen reagiert. Dabei sollen sie eine deutlich höhere Dividende erhalten. Doch die Erwartungen konnte der französisch-italienische Konzern nicht erfüllen.  | mehr

rm

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