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Hoffnung auf Licht am Ende des Tunnels | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Hoffnung auf Licht am Ende des Tunnels | Marktberichte


Stand: 09.01.2019, 11:45 Uhr

Die Anleger warten gespannt auf die mittlerweile beendeten Ergebnisse der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Die Optimisten haben derweil die Nase vorne.

Der Dax tendiert am Mittag weiter freundlich, ist aber wieder knapp unter 10.900 Punkte gefallen. Das Tageshoch lag bei 10.946 Punkten, das Tief bei 10.855 Zählern.

Getragen wird der Optimismus der Anleger von der Hoffnung auf eine Annäherung im Zollstreit zwischen den USA und China. “Sie sehen nach einem verkorksten Begin in das Handelsjahr einen Silberstreif an einem sonst düsteren Börsenhimmel”, konstatierte Analyst Timo Emden von Emden Analysis.

Die Gespräche, die länger dauerten als ursprünglich angesetzt, sind nach Angaben der chinesischen Regierung mittlerweile beendet. Ergebnisse sollten noch präsentiert werden. US-Agrar-Staatssekretär Ted McKinney sagte, die Beratungen seien intestine verlaufen. Genau dies ist das Kalkül der Bullen, die bisher das bessere Ende für sich haben. Zuvor waren schon die Märkte in den USA und Asien gestiegen.

Daimler und Wirecard gesucht, T-Aktie am Dax-Ende

Unter den Einzelwerten liegen Daimler (nach intestine aufgenommenen Absatzzahlen), aber auch Wirecard an der Indexspitze. Gefragt sind auch Autoaktien. Im Gegenzug fallen als “defensiv” angesehene Papiere wie Telekom (derzeit Schlusslicht), Vonovia oder die Versorger ans Indexende. Auch der Höhenflug der Deutsche-Financial institution-Aktie ist vorerst gestoppt.

Euro-Gewinne bröckeln ab

Der Euro schwächt sich am Mittag ab und notiert bei 1,1451 Greenback. Auch am Devisenmarkt warten man auf Einzelheiten der Handelsgespräche zwischen Peking und Washington. Der Greenback wird derweil geschwächt durch die Prognose der Weltbank für das Wachstum der Weltwirtschaft, die die Financial institution für das laufenden Jahr von 3,Zero auf 2,9 Prozent senkte.

Die Financial institution stellte besonders der Wirtschaftspolitik der USA unter Donald Trump eine schlechtes Zeugnis aus. Der Growth aus der Steuerreform werde ein Strohfeuer sein, schon 2020 werde das Wachstum bei 1,7 nach zuvor 2,9 Prozent liegen.

Aber auch für den Euro gibt es fundamentalen Gegenwind in Gestalt schwächerer Exportdaten aus Deutschland. Die Ausfuhren waren im November um 0,Four Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken, stärker als von Analysten erwartet. “Die Daten reihen sich ein in eine Abfolge enttäuschender Konjunkturdaten”, kommentierte Stefan Kipar von der BayernLB.

Fokus auf die Fed

In den USA äußern sich im Tagesverlauf noch einige Fed-Vertreter, zudem steht am Abend (ab 20:00 MEZ) das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung, die sogenannten “Minutes”, auf der Agenda. Einblicke in das Innenleben der Notenbank haben schon oft für viel Bewegung an der Börse gesorgt. Aktuell geht es besonders um die Frage, ob die Fed eine langsamere Gangart im aktuellen Zinszyklus einschlägt. 2018 hatte die Financial institution den Leitzins viermal erhöht auf aktuell 2,25 bis 2,50 Prozent. Für 2019 stehen (noch) zwei weitere Erhöhungen auf der Agenda.

Ölpreise legen zu

Die Ölpreise sind am Mittwoch im Zuge einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten gestiegen. Hinweise auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China ließen den Preis für US-Öl erstmals seit Dezember wieder über die Marke von 50 US-Greenback steigen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI steigt um intestine zwei Prozent auf 50,83 Greenback.

Gestützt wurden die Ölpreise außerdem durch einen Rückgang der Ölreserven in den USA. Am Vorabend battle bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,13 Millionen Barrel gefallen waren. Am Nachmittag (ab 16:30 MEZ) stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm, wobei der Markt hier ebenfalls einen Rückgang der Ölreserven erwartet. Fallende Lagerbestände geben den Ölpreisen in der Regel Auftrieb. Der Goldpreis gibt leicht nach auf 1.281 Greenback je Feinunze.

Die mehrmonatige Absatzflaute im Sommer hat den Autobauer Daimler im vergangenen Jahr ausgebremst. Knapp 2,44 Millionen weltweit verkaufte Autos von Mercedes-Benz und Sensible bedeuten nur ein knappes Plus von 0,6 Prozent gegenüber 2017, wie der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Aus den Vorjahren battle Daimler deutlich höhere Zuwachsraten beim Absatz gewohnt gewesen. Trotzdem battle es ein neuer Rekordabsatz.

Im Sommer 2018 hatten sich various Probleme und Verzögerungen, unter anderem die Umstellung auf den neuen Abgasteststandard WLTP, auf die Zahlen ausgewirkt. Mehrere Monate in Folge battle der Absatz zurückgegangen, erst der Oktober brachte wieder ein Plus.

Die Kernmarke Mercedes-Benz legte um 0,9 Prozent auf 2,31 Millionen verkaufte Fahrzeuge zu, was vor allem auf den großen Erfolg in Asien und insbesondere in China zurückzuführen ist. Die Kleinwagenmarke Sensible verkaufte sich schlechter als 2017. Intestine 128.800 abgesetzte Exemplare bedeuteten ein Minus von 4,6 Prozent.  | mehr

UBS stuft Fresenius hoch

Die Schweizer Großbank UBS hat Fresenius SE nach den hohen Kursverlusten im vergangenen Jahr von “Promote” auf “Impartial” hochgestuft, das Kursziel aber von 51,50 auf 46,00 Euro gesenkt.

Die langfristigen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Infusionssparte Kabi und den Helios-Krankenhäusern seien nun eingepreist, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Risiken bei der Aktie seien damit nun ausgewogen.

Cropenergies verdient weniger

Die Südzucker-Tochter CropEnergies hat im dritten Quartal wegen einer höheren Steuerbelastung weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Überschuss sank von knapp 7,Four Millionen Euro auf knapp 5,eight Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Vorläufige Zahlen hatten die Mannheimer bereits im Dezember vorgelegt.

Hellofresh gefällt der Berenberg Financial institution

Nach einer positiven Analystenmeinung des Bankhauses Berenberg steht das Hellofresh-Papier an der SDax-Spitze. Für Analyst Robert Berg ist das Potenzial des Unternehmens im Aktienkurs nicht eingepreist, der Einstiegszeitpunkt daher excellent. Sorgen, die Firma verbrenne in den USA Geld, hatten den Kurs des Versenders von Kochboxen zuletzt deutlich abstürzen lassen.

Statt den Fokus nur auf das US-Geschäft zu legen, dürfe das starke internationale Wachstum nicht ignoriert werden. Der Experte rechnet außerdem damit, dass Hellofresh noch im laufenden Jahr die Gewinnschwelle in den USA erreicht. Allgemein sei das Geschäftsmodell des Kochboxen-Versands wesentlich schneller profitabel geworden als gedacht. So begrüßt der Analyst auch weitere Investitionen des Managements.

Die Börsen-Talfahrt hat der Schweizer Nationalbank Milliardenverluste beschert. Im vergangenen Jahr machte die SNB ein Defizit von rund 15 Milliarden Franken. 2017 hatte die Schweizer Nationalbank noch einen Rekord-Gewinn von 54 Milliarden Franken eingefahren. Die Aktien der Nationalbank sind in den letzten Wochen stark unter Druck geraten.  | mehr

Ghosn bleibt in Japan in Haft

Der ehemalige Nissan-Chef Carlos Ghosn bleibt einem Medienbericht zufolge zunächst weiter im Gefängnis. Ein Gericht in Tokio habe seinen Antrag auf Entlassung aus der Haft abgelehnt, berichtete die Agentur Jiji Press am Mittwoch. Am Tag zuvor hatte der Ex-Verwaltungsratschef des Renault-Companions Nissan bei seiner ersten Anhörung vor Gericht alle ihm vorgeworfenen Finanzverstöße abgestritten.

Nach Ghosns Festnahme am 19. November wurde die Untersuchungshaft bereits mehrmals verlängert und zuletzt bis zu diesem Freitag festgesetzt. Seit Ghosn festgenommen wurde, wankt die Auto-Allianz von Renault, Nissan und Mitsubishi. Der Supervisor battle die treibende Kraft hinter dem Bündnis. Während Ghosn wegen des Finanzskandals bei Nissan und Mitsubishi seiner Ämter enthoben wurde, muss er seinen Chefposten bei Renault bisher dagegen nur ruhen lassen.

Apple will weniger iPhones produzieren

Apple streicht einem Medienbericht zufolge seine Produktionspläne für drei neue iPhone-Modelle zusammen. Für den Zeitraum Januar bis März 2019 werde das eigentlich vorgesehene Volumen um rund zehn Prozent gekürzt, berichtete die “Nikkei Asian Overview” am Mittwoch. Betroffen seien die Modelle XS, XS Max und XR. Viele Analysten und Kunden halten die neuen iPhones für überteuert.

Laut Nikkei dürfte sich die Produktion von alten und neuen iPhone-Modellen in den ersten drei Monaten 2019 auf 40 bis 43 Millionen Stück belaufen. Zuvor sei mit 47 bis 48 Millionen kalkuliert worden.

rm

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