zwischen den USA und China nur zwei Tage dauern – nun wurden sie überraschend verlängert. Die beiden Länder wollen weiter nach Lösungen im Handelsstreit suchen.

Die USA und China haben ihre Gespräche über eine Beilegung ihres Handelsstreits überraschend verlängert. Ein US-Regierungsbeamter bestätigte, dass die Verhandlungen in Peking am Morgen fortgesetzt worden seien. Beide Seiten hatten eigentlich nur zwei Tage verhandeln wollen. US-Präsident Donald Trump hatte gesagt, die Verhandlungen liefen “sehr intestine”.

Die Unterhändler ringen um eine Lösung in dem seit Monaten andauernden Handelskrieg, der die Finanzmärkte beunruhigt. Der Verlauf der Gespräche hat Anlegern allerdings etwas neuen Mut gegeben. Die asiatischen Börsen verzeichneten Kursgewinne, als die Verlängerung der Verhandlungen angekündigt wurde. Ein Durchbruch ist in Peking laut Beobachtern zwar eher nicht zu erwarten. Die ersten formellen Gespräche könnten aber den Weg ebnen für weitere Verhandlungen.

Frist läuft am 1. März ab

Die USA beklagen vor allem mangelnden Marktzugang, zwangsweisen Technologietransfer und Produktpiraterie in China und hatten deswegen large Strafzölle verhängt, die China mit Gegenmaßnahmen beantwortet hatte.

Am 1. Dezember hatten sich Trump und Xi zunächst nur auf einen Burgfrieden und weitere Gespräche geeinigt. Die Frist der USA für das geforderte chinesische Entgegenkommen läuft damit am 1. März ab. Bis dahin wird eine angekündigte weitere Erhöhung der US-Sonderabgaben auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Greenback von derzeit 10 auf 25 Prozent ausgesetzt. Gibt es keine Einigung, droht eine Eskalation des Konflikts.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 09. Januar 2019 um 06:00 Uhr.