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GT3-Premiere bei den 24h Nürburgring: BMW Junior Staff hat trotz Ausfalls „Meisterprüfung bestanden“. – Auto Information by Automobilnews.eu

GT3-Premiere bei den 24h Nürburgring: BMW Junior Staff hat trotz Ausfalls „Meisterprüfung bestanden“.


München. Nach dem Klassensieg 2020 im BMW M4 GT4 hat das BMW
Junior Staff bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring (GER) 2021 ein
starke Premiere im BMW M6 GT3 absolviert. Dan Harper (GBR), Max
Hesse (GER) und Neil Verhagen (USA) zeigten gemeinsam mit Augusto
Farfus (BRA) starken Pace und Kampfgeist im Rennen, wurden dafür
jedoch nicht mit einem guten Ergebnis belohnt. Trotz der
Enttäuschung über die falsche Reifenwahl am Begin und den Ausfall
aufgrund eines technischen Defekts kurz vor dem Ziel fällt das
grundsätzliche Fazit aller Beteiligten positiv aus.

 

„Wir sind mit sehr hohen Zielen in dieses Rennen gegangen und wollten
mit dem BMW Junior Staff auf jeden Fall ein High-10-Ergebnis erzielen.
Zwischenzeitlich sah es danach aus, als könnten wir dieses Ziel sogar
übertreffen. Ein High-5-Resultat conflict in Reichweite. Leider hat der
Rennverlauf dann am Ende eine andere Geschichte geschrieben“,
resümierte Mentor Jochen Neerpasch. „Dennoch denke ich, dass das BMW
Junior Staff mit seiner Efficiency die Meisterprüfung bestanden hat.“

 

Es conflict ein Wochenende voller Premieren. Die erste erlebte Hesse im
High-Qualifying, als er nach der perfekten Vorlage durch Farfus, der
den #77 BMW M6 GT3 in den Shootout um die Poleposition gebracht hatte,
seine ersten GT3-Runden im Regen auf der Nordschleife drehte. Diese
Herausforderung bestand er ohne Fehler und fuhr vor vielen deutlich
erfahreneren Nürburgring-Experten den zehnten Startplatz heraus. „Wir
haben das Wochenende intestine begonnen und uns eine gute Ausgangsposition
gesichert“, sagte Hesse.

 

Starke Aufholjagd nach unglücklichem Begin.

Beim Rennstart traf das BMW Staff RMG bei seinem 24-Stunden-Debüt mit
dem BMW M6 GT3 gemeinsam mit Startfahrer Farfus angesichts extrem
schwieriger Streckenverhältnisse die falsche Entscheidung bei der
Reifenwahl. Direkt nach der Einführungsrunde kam Farfus an die Field und
bekam Regenreifen – eine 50:50-Entscheidung, da Teile der Strecke nass
und andere trocken waren. Leider setzte stärkerer Regen erst so spät
ein, dass Farfus seine Reifen nicht mehr nutzen und die durch den
Boxenstopp verlorene Zeit nicht wieder gutmachen konnte. „Die
Wettersituation am Begin conflict sehr schwierig einzuschätzen, und wir
haben uns leider für die falschen Reifen entschieden“, sagte Teamchef
Stefan Reinhold.

 

Danach lief es bis zum Rennabbruch wegen Nebels am Samstagabend und
auch nach dem Restart am Sonntagmittag sehr intestine. Farfus, Hesse und
Harper holten durch fehlerfreie Stints wieder auf. „Bis zur roten
Flagge und auch nach dem Restart haben wir unsere Strategie darauf
ausgerichtet, wieder möglichst viel Boden gutzumachen. Das ist uns
gelungen“, erklärte Reinhold. Beim Restart erlebte Verhagen seine
Premiere, denn er hatte zuvor noch nie einen fliegenden Begin im
GT3-Fahrzeug absolviert. Dieser gelang ihm sehr intestine, und in seinem
folgenden Stint zeigte er starken Pace und mutige Überholmanöver.

 

Bis 30 Minuten vor dem Ziel hatte sich das BMW Junior Staff zurück in
die High-10 gekämpft, und ohne eine Zeitstrafe wegen einer Berührung
von Verhagen mit einem anderen Fahrzeug wäre sogar ein High-5-Ergebnis
drin gewesen. Doch dann warfen ein technischer Defekt und eine
folgende Kollision den #77 BMW M6 GT3 aus dem Rennen. „Augusto hatte
an einer schnellen Stelle plötzlich keinen Vortrieb mehr. Dadurch
stand er natürlich den folgenden Fahrzeugen im Weg“, sagte Reinhold
und fasste zusammen: „Natürlich hatten wir uns unseren Auftritt am
Nürburgring etwas anders vorgestellt. Wir haben in diesem Rennen viele
Lektionen gelernt, auf die wir hoffentlich schon bald aufbauen können.“

 

Junioren ziehen positives Fazit.

Bei aller Enttäuschung direkt nach dem Ausfall fiel auch das Fazit
der Junioren letztlich positiv aus. „Dieses Rennen conflict für uns eine
Achterbahnfahrt. Das Resultat am Ende ist natürlich schade, aber
unsere Rennpace conflict sehr stark“, sagte Harper. Hesse meinte: „Auch
wenn wir am Ende nichts Zählbares erreicht haben, können wir mit
unserer 24-Stunden-Premiere im GT3-Fahrzeug zufrieden sein. Das BMW
Staff RMG hat nach unserer falschen Reifenwahl am Begin in Sachen
Boxenstopps und Strategie einen großartigen Job gemacht und uns wieder
nach vorn gebracht. Augusto im Staff dabei gehabt zu haben, conflict für uns
Junioren eine fantastische Sache.“

 

Verhagen sagte stellvertretend für das gesamte BMW Junior Staff:
„Vielen Dank an alle, die dieses Rennen möglich gemacht haben. Danke
vor allem an das BMW Staff RMG, das sich dieser großen Herausforderung
gemeinsam mit uns gestellt und schon in der Vorbereitung einen
fantastischen Job gemacht hat. Ein ebenso großer Dank geht an Augusto,
der uns unglaublich dabei geholfen hat, auf der Nordschleife richtig
schnell zu werden. Dieses Occasion conflict eine großartige Erfahrung. Wir
haben unglaublich viel gelernt und werden hoffentlich noch stärker zurückkommen.“

 

Farfus: „Mir hat die Zusammenarbeit unglaublich viel Spaß gemacht.“

Farfus, der das BMW Junior Staff die gesamte Saison über eng begleitet
hat, bewertet das Projekt sehr positiv: „Es ist sehr schade, dass wir
im Rennen nicht das Ergebnis einfahren konnten, das wir verdient
gehabt hätten. Aber alles in allem conflict die Zusammenarbeit mit dem BMW
Junior Staff und dem BMW Staff RMG fantastisch. BMW M Motorsport hat mit
Dan, Max und Neil eine großartige Wahl getroffen. Sie sind alle
unglaublich schnell. In Sachen Pace brauchen sie meine Hilfe gar
nicht unbedingt, aber ich denke, ich konnte ihnen in anderen Bereichen
wie Abläufen während des Rennens, Vorbereitung, Fahrzeugabstimmung
oder Verhalten im Verkehr auf der Nordschleife sehr helfen. Mir hat
die Zusammenarbeit unglaublich viel Spaß gemacht.“

 

Für Harper, Hesse und Verhagen geht die Nordschleifen-Saison am 26.
Juni mit dem vierten Saisonrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie weiter.

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