fiat-chrysler-waymo100_pd-1514987889529_v-16to9__20.jpg
GENERAL

Google vs. VW: Zwei Jahre Vorsprung für Waymo | Aktien Information – Information by Automobilnews.eu

Bild

Google vs. VW: Zwei Jahre Vorsprung für Waymo | Aktien Information


Stand: 19.11.2018, 11:24 Uhr

Das Rennen hat längst begonnen. Die Google-Tochter Waymo will schon in Kürze einen autonom fahrenden Taxidienst ins Leben rufen. Jüngst hat VW-Chef Diess eingeräumt, dass die Amerikaner ein oder zwei Jahre Vorsprung haben.

Stellen Sie sich vor, Sie ordern per Smartphone-App ein Taxi. Das kommt dann auch, aber einen Fahrer suchen Sie vergebens. Zugegeben, das ist vielleicht nicht für jeden etwas – noch. Denn die Zukunft ist bereits näher, als sich das so mancher Kunde heute vorstellen kann. Bereits Anfang Dezember will Waymo eine neue Taxi-Marke bekannt geben, berichtet die Nachrichtenagentur “Bloomberg” und beruft sich auf Personen, die mit der Materie vertraut seien. Damit soll dann den etablierten Fahrdiensten Uber und Lyft Konkurrenz gemacht werden.

Denn bereits seit intestine einem Jahrzehnt forscht die zum Alphabet-Konzern gehörende Google-Tochter Waymo auf dem Gebiet des autonomen Fahrens – und gehört damit zu den Pionieren. Bis Oktober haben autonom fahrende Waymo-Autos im laufenden Jahr weitere fünf Millionen gefahrene Meilen absolviert, ohne dass Menschen eingegriffen hätten.

Keine Present à la Apple

Wer sich jetzt aber vorstellt, dass die Taxi-Marke bei einer großen Produktshow à la Apple aus der Taufe gehoben wird, dürfte enttäuscht sein. Denn es handelt sich zwar um ein wichtiges Datum für das Autonome Fahren, aber ganz so schnell geht es dann doch nicht. Vielmehr werden die ersten Kunden solche sein, die bereits im Raum Phoenix im US-Bundesstaat Arizona, seit intestine einem Jahr Waymo-Autos testen.

Im Chrysler-Pacifica Minivan wird zunächst auch noch ein Fahrer sitzen – für den Fall, dass doch ein Mensch eingreifen muss. Erst in der vergangenen Woche hat Waymo die Erlaubnis bekommen, im Silicon Valley Probefahrten ohne solche Fahrer durchzuführen.

Ein Milliardengeschäft

Es geht additionally scheibchenweise voran mit dem Autonomen Fahren. Zunächst steht auch (noch) nicht die Gewinnerzielung im Vordergrund, sondern die technische Perfektion. Denn nichts würde das Projekt so stark gefährden wie ein medienwirksamer Unfall. Aber das Geschäftsmodell wird sich entwickeln, daran kann es keinen Zweifel geben.

Zumal Google einen enormen Entwicklungsvorsprung hat, den es vermarkten kann. Schließlich verlangen die kalifornischen Behörden detaillierte Berichte. Und man braucht kein Prophet zu sein, um zu wissen, dass die Werbeindustrie für die autonomen Autos bereits Gewehr bei Fuß steht. Auch zukünftige Anwendungsmöglichkeiten locken, etwa bei Transportfahrten. In den USA fehlen zehntausende “Trucker”. Was liegt additionally näher, als die Brummis autonom losfahren zu lassen oder für die Technologie Lizenzen zu verkaufen?

Die Konkurrenz macht sich auf

Aber die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Größter Konkurrent ist derzeit Basic Motors, aber auch andere forschen. Dazu gehören auch die beiden deutschen Anbieter Volkswagen und Daimler. Allerdings hat VW-Chef Diess erst jüngst eingeräumt, dass der Wolfsburger Konzern noch ein bis zwei Jahre hinterherhinke.

Auf die Straße kommt es an

Trotz aller Euphorie, das komplett autonom fahrende Auto bleibt zunächst Zukunftsmusik. Zu komplex ist es nämlich, alle möglichen Verkehrssituationen zu modellieren. Entscheidend sei der Straßentyp, heißt es in einer ADAC-Studie. „Während auf Autobahnen schon intestine 40 Prozent der Fahrleistung automatisiert erbracht werden könnte, sind es auf Landstraßen noch weniger als vier Prozent“, schreiben die Autoren.

Die Experten können sich einen Autobahnpiloten bis 2030 vorstellen, für Landstraßen erst ab dem Jahr 2040. Für innerstädtische “Tür-zu-Tür”-Verbindungen dürfte es sogar bis zum Jahr 2050 dauern, so die Studie.

Alphabet-Aktie fällt zurück

Für die Börse jedenfalls ist das Autonome Fahren noch kein Thema. Seit dem Sommer fällt das Alphabet-Papier deutlich zurück, von 1.285 Greenback in den Spitze bis auf aktuell 1.068 Greenback für die A-Aktie. Dabei folgt die Aktie im Abschwung relativ eng dem Nasdaq-Composite-Index. Beim Hoch im Sommer hat sie sich hingegen besser entwickelt als der Technologieindex.

rm

Google vs. VW: Zwei Jahre Vorsprung für Waymo | Aktien Information – Information by Automobilnews.eu
Comments

TOP STORIES

Bild
To Top
SELECT LANGUAGE »