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Entscheidung des Pulitzer-Rats: Preis für Recherchen über Trump-Geschäfte – Information by Automobilnews.eu

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Entscheidung des Pulitzer-Rats: Preis für Recherchen über Trump-Geschäfte


Donald Trump, Selfmademan? Artikel der “New York Instances” hatten diese Model des US-Präsidenten widerlegt. Dafür erhielten die Autoren einen Pulitzer-Preis. Ein weiterer Preis ging posthum an Aretha Franklin.

Für ihre Recherchen über US-Präsident Donald Trump sind die “New York Instances” und das “Wall Avenue Journal” mit zwei der prestigeträchtigen Pulitzer-Preise ausgezeichnet worden. Die “New York Instances”-Reporter David Barstow, Susanne Craig und Russ Buettner wurden in der Kategorie “Erklärende Berichterstattung” für ihre 18-monatige Recherche und anschließende Artikelserie zum Geschäftsimperium der Trumps geehrt.

Sie hätten unter anderem Trumps Behauptung widerlegt, er habe seinen Wohlstand aus eigener Kraft erworben, würdigte das Pulitzer-Preiskomitee. Auch hätten sie gezeigt, dass das Unternehmensimperium “mit Steuervermeidungstricks gespickt” sei.

Die Journalisten hatten in ihren Artikeln vom vergangenen Oktober unter anderem enthüllt, dass Trump über die Jahre von seinem Vater Zahlungen in Höhe von 413 Millionen Greenback erhalten hatte. Die Gelder sollen demnach teilweise über eine Scheinfirma geflossen sein, um Steuern zu vermeiden. Trump soll seinen 1999 und 2000 verstorbenen Eltern demnach auch einst geholfen haben, ihren Immobilienbesitz kleinzurechnen und so Steuern zu sparen.

Der Präsident bezeichnete die Enthüllungen im Oktober als “sehr alt” und “langweilig”. Sie lösten gleichwohl eine Prüfung durch die New Yorker Steuerbehörde aus, deren Ergebnisse – soweit bereits vorhanden – allerdings nicht bekannt sind.

Preis für Stormy-Daniels-Berichterstattung

Der Pulitzer-Preis in der Sparte “Nationale Berichterstattung” ging an die Redaktion des “Wall Avenue Journal” für mehrere Artikel zu den Hintergründen und der Abwicklung der Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels und das frühere “Playboy”-Mannequin Karen McDougal. Beide Frauen geben an, vor Jahren sexuelle Beziehungen zu Trump gehabt zu haben.

Mit einem Pulitzer-Preis geehrt wurde auch die Regionalzeitung “The South Florida Solar-Sentinel” für ihre Berichterstattung über Schul- und Behördenversagen im Vorfeld des Schusswaffenangriffs an einer Schule der Stadt Parkland mit 17 Toten im Februar 2018. Die “Pittsburgh Submit-Gazette” wurde für ihre Berichterstattung über den Synagogen-Anschlag mit elf Toten im vergangenen Oktober geehrt.

Ein weiterer Pulitzer-Preis ging an die US-Nachrichtenagentur Related Press (AP) für ihre Berichterstattung über den Bürgerkrieg im Jemen. Geehrt wurde ferner die Nachrichtenagentur Reuters für ihre Berichterstattung über gegen die muslimische Rohingya-Minderheit in Myanmar verübte Gräueltaten.

Aretha Franklin posthum geehrt

Die meiste Aufmerksamkeit gilt bei den Pulitzern den ausgezeichneten Medien und Journalisten. Begehrt sind aber auch Preise in den weiteren Kategorien. Soulsängerin Aretha Franklin wurde mehr als ein halbes Jahr nach ihrem Tod mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, nachdem sie “über mehr als fünf Jahrzehnte unauslöschliche Beiträge zur amerikanischen Musik und Kultur” geleistet habe, hieß es. Die kanadische Musikerin Ellen Reid gewann zudem einen Preis für ihre Oper “Prism”, die sich mit Folgen sexuellen und emotionalen Missbrauchs befasst.

In den Kategorien Literatur, Biografie und Poesie gewannen Richard Powers für den Roman “Die Wurzeln des Lebens”, Jeffrey Stewart für “The New Negro” über den New Yorker Philosophen Alain Locke und Forrest Gander für seine Elegien-Sammlung “Be With”.

Der von dem aus Ungarn stammenden US-Zeitungsverleger Joseph Pulitzer gestiftete Preis wurde in diesem Jahr zum 103. Mal vergeben. Der Pulitzer-Rat setzt sich aus Journalisten, Verlegern und Akademikern zusammen.

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