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Die neue BMW Group Excessive Efficiency D3 Plattform. Knowledge-Pushed Growth für das Autonome Fahren. – Auto Information by Automobilnews.eu

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Die neue BMW Group Excessive Efficiency D3 Plattform. Knowledge-Pushed Growth für das Autonome Fahren.


Autonomes Fahren bei der BMW Group.

Im Jahr 2000 begann die BMW Group die Forschung nach der Imaginative and prescient eines
Fahrzeuges, das der Fahrer selbst fahren kann – aber nicht muss. Sechs
Jahre später – im Jahr 2006 – umrundete der erste BMW den
Hockenheimring ohne Eingriff eines Menschen auf der Ideallinie. Seit
2011 bewegen sich hochautomatisierte Versuchsfahrzeuge der BMW Group
zwischen München und Nürnberg auf der Bundesautobahn A9. 2014
demonstrierte die BMW Group im Rahmen der CES auf dem Las Vegas
Speedway Fahren im Grenzbereich hochautomatisiert.

Dies sind nur einige Meilensteine der BMW Group auf dem Weg zum hoch-
und vollautomatisierten und damit Autonomen Fahren.

Die BMW Group ist überzeugt: Autonomes Fahren wird zukünftig die
individuelle und nachhaltige Mobilität entscheidend prägen. Heutige
Fahrerassistenzsysteme wie z.B. der Driving Assistant Skilled der
neuen BMW 3er Limousine, bilden einen wichtigen Baustein auf dem Weg
zum hochautomatisierten Fahren. Neben Sicherheitsaspekten stehen dabei
auch ein maßgeblicher Komfortgewinn sowie eine verbesserte Effizienz
im Zentrum der Anstrengungen.

Das nächste Ziel ist dabei klar definiert: Im Jahr 2021 wird das
Serienfahrzeug des BMW Imaginative and prescient iNEXT, der im Rahmen des BMW Imaginative and prescient
iNEXT World Flight im Sommer 2018 erstmals der Öffentlichkeit
präsentiert wurde, als erstes Fahrzeug der BMW Group non-obligatory über ein
Degree Three System verfügen. Dieses System wird dem Fahrer auf der
Autobahn erlauben, bis max. 130 km/h die Fahraufgabe über einen
längeren Zeitraum an das Fahrzeug zu übergeben.

Zeitgleich wird eine Flotte von Testfahrzeugen Ende 2021 den Betrieb
aufnehmen, die in definierten urbanen Umfeldern die Degree four Funktion –
d.h. fahren ohne jede Fahrerintervention – in großangelegten Versuchen
erproben wird.

 

Die neue BMW Group Excessive Efficiency D3 Plattform.

Der Begin der neuen BMW Group Excessive Efficiency D3
Plattform markiert einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg der
BMW Group zum hoch- und vollautomatisierten Fahren.

Das „D3“ im Namen der neuen IT Plattform steht für
Knowledge-Pushed Growth. Knowledge-Pushed Growth stellt die Grundlage
für die Entwicklung und Absicherung von hoch- und vollautomatisierten
Fahrfunktionen dar. Für die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Degree 3
Programs, das im BMW iNEXT Ende 2021 angeboten werden wird, ist der
Einsatz von Knowledge-Pushed Growth unverzichtbar.

Der Ansatz des Knowledge-Pushed Growth wird bei der BMW Group seit
einigen Jahren zum Einsatz gebracht. Das Grundprinzip folgt der
Annahme, dass die Komplexität und Vielzahl von Verkehrssituationen auf
allen Kontinenten insbesondere über enorme Datenmengen abbildbar und
damit letztlich beherrschbar sein wird. Dafür ist es erforderlich,
dass die Algorithmen und die Gesamtfunktion des autonomen Fahrens auf
einer breiten Datenbasis abgesichert werden.

Die Foundation für den Prozess bildet das Sammeln von rund fünf Millionen
Kilometern realer Fahrdaten mit Versuchsfahrzeugen der Testflotte.
Davon erfolgt die Auswahl von zwei Millionen Kilometern besonders
relevanter Fahrszenarien und Umfeld Faktoren.

Die Relevanz der gesammelten Daten wird kontinuierlich erhöht, durch
die Selektion qualitativer Daten (Qualifikation bzw. Datenfilterung).
Daraufhin erfolgt ein Re-Processing dieser zwei Millionen Kilometer,
insbesondere wenn eine neue Integrationsstufe (I-Stufe) der
Steuergeräte verfügbar ist, um die Leistungssteigerung der neuen
I-Stufe bewerten zu können.

Fortlaufend erfolgt eine Ergänzung dieser qualifizierten zwei
Millionen Kilometer durch per Simulation generierte 240 Millionen
Kilometer, welche insbesondere auf relevanten Fahrszenarien basieren
und sicherstellen, dass die Verschiedenartigkeit der Realität bei der
Entwicklung vollumfänglich berücksichtigt wird.

Das Re-Processing, der zwei Millionen realen Kilometer und die
Simulation der 240 Millionen virtuellen Kilometer, erfordert eine hoch
performante Daten Plattform mit über 230 Petabyte Speicherkapazität
sowie eine äußerst leistungsfähige Compute Plattform mit mehr als
100.000 Prozessorkernen und über 200 GPUs (Graphics Processing Models).

Für die Verbindung zwischen der BMW Group Excessive Efficiency
D3 Plattform zu den „{Hardware} within the Loop (HiL)“ Stationen
am BMW Group Autonomous Driving Campus stehen 96 x 100 Gbps
Glasfaserleitungen zur Verfügung. Die resultierende nutzbare Datenrate
liegt damit bei rund 3,75 Terabit/s.

Die Flotte zur Sammlung der realen Fahrdaten von aktuell rund 80
Fahrzeugen der BMW 7er Baureihe ist an der Westküste der USA, in
Deutschland, Israel und China im Einsatz. Bis Ende des Jahres 2019
wird die Flotte auf rund140 Fahrzeuge anwachsen.

Einige Daten zur Veranschaulichung der Leistungsfähigkeit der BMW
Group Excessive Efficiency D3 Plattform:
Täglich werden über 1.500 TB neue Rohdaten gesammelt
D3 Platform Kapazität > 230 PB
Compute: > 100.000 Cores und >200 GPUs
HiL Stationen reprozessieren bis zu 50 Petabyte in 14 TagenUm einen Eindruck zu bekommen welche Datenmengen in dem Zusammenhang
bewegt werden: 1.500 TB neue Daten entsprechen ca. 23.000 iPhone X,
230 PB entsprechen einem Volumen von 45 Wohnungen (rund 80 m²,
Raumhöhe 3 m) gefüllt mit CDs.

Die Bandbreite von 3,75 Terabit/s entspricht rund einer Million HDTV
Programmen die gleichzeitig übertragen werden können – oder rund eine
Million Haushalte die parallel ein HD Fernsehprogramm sehen.

Die BMW Group Excessive Efficiency D3 Plattform wurde
innerhalb weniger Monate “in operate, on time und in price range”
realisiert. Sie befindet sich nur wenige Kilometer entfernt vom BMW
Group Autonomous Driving Campus in Unterschleißheim bei München.

Die räumliche Nähe conflict eine Anforderung, um u.a. die enormen
Datenmengen vom Campus zur Plattform latenzfrei transportieren zu können.

 

Starke Associate.

Mit Beginn der Serienentwicklung des Autonomen Fahrens bei der BMW
Group stand fest: Die enormen Herausforderungen, die in der
Entwicklung einer sicheren Plattform für hoch- und vollautomatisiertes
Fahren liegen, sind nur mit den jeweils stärksten Technologiepartnern
ihrer jeweiligen Disziplin zu realisieren.

Im Fall der BMW Group Excessive Efficiency D3 Plattform ist
dieser Associate die Firma DXC Know-how.  Kern der Leistung von DXC
Know-how ist der Aufbau und Betrieb des Knowledge Facilities sowie die
Entwicklung von Applikationen rund um das Autonome Fahren. Ziel:
Reduktion von Kosten und Zeit bis zur Marktreife des Programs.

Mit der digitalen Lösung von DXC Know-how sind BMW Group
Entwicklungsteams in der Lage, Daten von Fahrzeugsensoren nicht in
Tagen oder Wochen, sondern in Sekundenschnelle zu selektieren, zu
speichern, zu verwalten und für die notwendigen Datenaufbereitungs-
und Verarbeitungsschritte sowie Simulationen und KI Trainings bereitzustellen.

Das System von DXC ist vor Ort, in einer On-Premise Cloud Umgebung
verfügbar, so dass Arbeitslasten leicht verschoben werden können.
Ingenieure arbeiten damit agil zusammen.

Die Nutzung einer einzigen Plattform für Speicherung, Verarbeitung
und KI Coaching reduziert die Exhausting- und Softwareanforderungen und
damit Kosten und Komplexität. Daten lassen sich world sammeln, aber
zentral bearbeiten. Das maximiert Effizienz und senkt Kosten.

 

Der BMW Group Autonomous Driving Campus.

Der Campus für autonomes Fahren der BMW Group ist ein modernes
Kompetenzzentrum, das optimale Rahmenbedingungen schafft – für höhere
Innovationsfähigkeit, Entwicklungseffizienz und schließlich die
Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Im Herbst 2017 bezogen die ersten Ingenieure das neue Gebäude, im
April 2018 wurde die offizielle Eröffnung gefeiert.

„Wir wollen auch beim sicheren autonomen Fahren eine Führungsposition
einnehmen. Dieses Ziel verfolgen wir konsequent und schaffen
systematisch die Rahmenbedingungen. Einer der Meilensteine ist unser
Campus für autonomes Fahren“, so damals Klaus Fröhlich, Mitglied des
Vorstandes der BMW AG, Entwicklung.

15 Monate vor der Eröffnung hat die BMW Group die Entscheidung
getroffen, die Entwicklungskompetenzen für Fahrerassistenzsysteme und
hoch- bzw. vollautomatisiertes Fahren an einem Standort zu bündeln. In
Rekordzeit entstand ein Campus mit 23.000 qm Bürofläche und Platz für
1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Die optimale Infrastruktur, die räumliche Nähe zum BMW Group
Forschungs- und Innovationszentrum, die unmittelbare Anbindung zur
Autobahn und letztlich auch die Schnelligkeit mit der die Arbeit
aufgenommen werden konnte gaben den Ausschlag für die Standortentscheidung.

 

Neue Arbeitswelten. 

Der Campus für autonomes Fahren bietet den Entwicklern moderne neue
Arbeitswelten: ein offenes Raumkonzept, intelligente und versatile
Nutzung von Büroflächen, eine vielschichtige und kreative
Arbeitsumgebung. Die Vorteile für die Spezialisten liegen auf der
Hand: Flexibilität, Effizienz, hohe Eigenverantwortung und kurze Wege.
So kann beispielsweise ein Softwareentwickler am neuen Campus seinen
gerade erst geschriebenen Code sofort und mit wenigen Schritten im
Fahrzeug testen.

Neue Arbeitswelten gehen einher mit einer neuen agilen Arbeits- und
Führungskultur: Führungskräfte arbeiten beispielsweise auf den
gleichen offenen Büroflächen wie die Mitarbeiter. Das fördert die
Vernetzung, vereinfacht die Kommunikation und trägt so zur effektiven
Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines hochkomplexen Produktes bei.

 

Campus als Speerspitze für agiles Arbeiten.

Die offene Campusstruktur bietet optimale Rahmenbedingungen für agile
Arbeitsmodelle. Sie stellen einen wichtigen Baustein für eine
zukunftsfähige und effiziente Entwicklung dar. Die BMW Group ist das
erste Unternehmen in der Automobilbranche, das agile Arbeitsmodelle
konsequent und flächendeckend für mehrere Fachbereiche anwendet: Von
der Forschung bis zur Serienentwicklung erfolgt die gesamte
Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und autonomem Fahren in diesen
neuen Strukturen. 

Dabei bearbeiten kleine, interdisziplinär zusammengesetzte Function
Groups einzelne Teilprozesse eigenverantwortlich und Finish-to-Finish. Durch
ihre hohe Flexibilität können sie schnell und effektiv auf neue
Anforderungen reagieren.

Der gesamte Softwareentwicklungsprozess gewinnt dadurch einerseits an
Geschwindigkeit und kann andererseits eine extrem hohe Komplexität handhaben. 

In Zeiten des disruptiven Wandels der Automobilbranche, in denen das
Wettbewerbsumfeld mit neuen Playern immer komplexer wird, die Taktung
bei Innovationen massiv steigt und junge Fachkräfte die
Arbeitgeberattraktivität durch Zukunftsfähigkeit, moderne
Arbeitsumgebung, versatile und agile Arbeitsabläufe definieren, ist ein
moderner Entwicklungsstandort wie der neue Campus für autonomes Fahren
mitentscheidend für die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit des Unternehmens.

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