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Dax: Wichtige Marke zurückerobert | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Dax: Wichtige Marke zurückerobert | Marktberichte


Stand: 11.02.2019, 11:50 Uhr

Eigentlich sind optimistic Nachrichten an diesem Montag rar gesät. Dennoch schafft es der Dax zurück über die psychologisch wichtige Schwelle von 11.000 Punkten. Auch Wirecard erholt sich etwas. Ob das nachhaltig ist?

Der Dax startete gleich zu Handelsbeginn im Plus und weitete dann seine Gewinne deutlich aus. Dabei kletterte er auch wieder über die am Freitag gerissene Schwelle von 11.000 Punkten.

“In den europäischen Börsensälen macht sich Zuversicht breit, dass Lösungen bei den Themen Brexit und Handelskonflikt immer noch möglich sind”, kommentierte Aktienmarktspezialist Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank.

“Dax bleibt angeschlagen”

Allerdings warnten Analysten auch davor, dass die Gewinne zum Wochenstart nicht nachhaltig seien. Anleger treibe nach wie vor die Furcht vor einer weltweiten Konjunktureintrübung sowie die Angst vor einem ungeregelten EU-Ausstieg der Briten um, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets. “Der Dax bleibt nach dem Kursrutsch angeschlagen.” In der vergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex 2,Four Prozent eingebüßt. Der EuroStoxx 50 hatte intestine ein Prozent verloren.

Beim Handelsstreit zwischen China und den USA sorgte der Beginn neuer Gespräche für Zuversicht. Eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums sagte, China hoffe, dass bei den Verhandlungen in Peking gute Ergebnisse erreicht würden. Die Gespräche starteten zunächst auf untergeordneter Ebene. An diesem Donnerstag reisen der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin für Gespräche nach Peking.

Agenda weitgehend leer

Impulsgebende Meldungen aus den Unternehmen gab es am Morgen keine. Nur aus der zweiten Reihe wurden vereinzelt Quartalszahlen vorgelegt. Im Dax bleibt die Aktie des Zahlungsabwicklers Wirecard im Fokus.

Die Konjunkturagenda ist so intestine wie leer. Aus Großbritannien wurde die erste Schätzung des BIP für das vierte Quartal gemeldet. Danach wuchs die britische Wirtschaft im Jahresvergleich um 0,2 Prozent und entsprach damit in etwa den Erwartungen.

Euro rutscht unter 1,13 Greenback

Beflügelt wird der Dax vom Euro. Die Gemeinschaftswährung hat am Vormittag weiter nachgegeben und ist unter die Schwelle von 1,13 gerutscht. Zuletzt notierte er bei 1,1297 Greenback. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch etwas höher auf 1,1346 Greenback festgesetzt.

Einer der stärksten Werte im Dax, gemeinsam mit Wirecard und der Deutschen Financial institution, ist die Publish-Aktie. Grund ist eine Meldung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), wonach die geplante Erhöhung des Briefportos von Anfang April auf den Sommer verschoben wird, dafür aber deutlich stärker ausfallen soll als bisher erwartet. Das ergebe sich aus einer Rechtsänderung, die das Bundeswirtschaftsministerium in dieser Woche auf den Weg bringen werde. Eein Sprecher der Bundesnetzagentur bestätigte, dass die Bundesregierung eine neue Portoverordnung aircraft.  | mehr

Wirecard: Anleger bleiben vorsichtig

Die Aktien von Wirecard erholen sich am Montag nur mäßig von ihrem tiefsten Niveau seit dem Frühjahr 2018. Erst ging es für die Papiere des Zahlungsabwicklers um fünf Prozent nach oben, zuletzt betrug der Aufschlag beim Dax-Konzern intestine drei Prozent. Dies zeigt die Nervosität der Anleger, die gespannt auf die nächsten Nachrichten zu der von der “Monetary Instances” in Gang gebrachten Frage nach dem Geschäftsgebaren in Singapur blicken.

Am Freitag warfare der Dax-Titel, belastet von den Vorwürfen, unter 100 Euro gefallen. Ausgelöst wurde der neuerliche Kursrutsch von einer Meldung über behördliche Untersuchungen in den Büroräumen von Wirecard in Singapur. Das Unternehmen hatte den Vorfall eingeräumt, aber betont, dass sich in einer internen Untersuchung schlüssige Feststellungen hinsichtlich eines Fehlverhaltens nicht ergeben haben.

Daimler: Modellwechsel belastet Absatz

Ein schwaches Geschäft in Europa und den USA hat dem Daimler-Konzern einen mauen Jahresstart beim Autoverkauf eingebrockt. Weltweit verkaufte die Hausmarke Mercedes-Benz im Januar 180.539 Wagen und damit 6,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

“Der vergangene Monat lag unter dem starken Vorjahreswert, was jedoch aufgrund wichtiger Modellwechsel unseren Erwartungen entspricht”, sagte Daimler-Vertriebschefin Britta Seeger. “2019 wird ein herausforderndes Jahr für die gesamte Branche”, sagte die Managerin. Vor allem in Europa (minus 11,2 Prozent) sowie in Nordamerika (minus 11,1 Prozent) stockte der Absatz. In China nahm er um 4,Eight Prozent zu.

DMG Mori mit Rekordjahr

Der Werkzeugmaschinenbauer hat 2018 erneut Rekordwerte erzielt. Der Auftragseingang stieg nach ersten Berechnungen um acht Prozent auf 2,98 Milliarden Euro und der Umsatz um 13 Prozent auf 2,66 Milliarden. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um 21 Prozent auf 217,1 Millionen Euro zu. Dies entspricht einer Ebit-Marge von 8,2 Prozent. Mit Blick auf das laufende Jahr erklärte DMG-Chef Christian Thönes zu Reuters: “Ich bin vorsichtig zuversichtlich für 2019. Wir hatten einen sehr guten Januar und die zweitbeste Hausmesse in Pfronten.”

Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft seien aber nicht klein zu reden und sicherlich werde die Wachstumsdynamik nachlassen. Mehr zur Geschäftsentwicklung in diesem Jahr will das Unternehmen auf der Bilanz-Pressekonferenz am 12. März sagen.

Wie bereits aus den vorläufigen Zahlen hervorgegangen ist, hat Carl Zeiss Meditec in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 seinen Umsatz um knapp zehn Prozent auf 323,6 Millionen Euro gesteigert. Deutliche Zuwächse gab es insbesondere
in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Südeuropa. Das Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 48,1 Millionen Euro nach 38,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Ebit-Marge stieg auf 14,9 Prozent.  | mehr

Adidas: Rekordmarge in Aussicht

Adidas-Konzernchef Kasper Rorsted signalisiert Zurückhaltung beim Thema Zukäufe. Auf die Frage, ob der Sportartikelhersteller unter seiner Führung eine große Übernahme angehe, sagte Rorsted dem Magazin “Euro am Sonntag”: “Warum sollten wir? Ich sehe noch genügend Wachstumspotenzial für Adidas und Reebok.”

Zugleich stellte der Supervisor die höchste operative Marge in der Geschichte des Unternehmens in Aussicht. “Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 erwarten wir einen Wert von rund 10,Eight Prozent, was in der Tat Rekordniveau ist”, sagte er dem Vorabbericht zufolge. “2020 wollen wir auf 11,5 Prozent kommen.”

Euronext will Osloer Börse unbedingt

Der Pariser Börsenbetreiber Euronext lässt beim Übernahmekampf um die Osloer Börse nicht locker. Nachdem das Administration den Aktionären empfohlen hat das angebot der Nasdaq anzunehmen, legen die Franzosen nach und erhöhen ihr Angebot von 145 norwegischen Kronen je Aktie auf jetzt 158. Die US-Börse Nasdaq bot zuletzt 152 Kronen je Aktie. Die Aktionäre können sich nun bis zum 11. März dem erhöhten Euronext-Angebot anschließen, ursprünglich lief die Frist bis zu diesem Montag.

lg

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