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Dax: Kursziel 11.000 Punkte | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Dax: Kursziel 11.000 Punkte | Marktberichte


von Angela Göpfert

Stand: 19.11.2018, 11:40 Uhr

Auch der neue Erholungsversuch im Dax ist gescheitert. Ein Check des Jahrestiefs scheint nur noch eine Frage der Zeit.

Der Handel im Dax folgt auch am Montag einem bereits aus der Vorwoche bekannten Muster: frühe Gewinne, die rasch abverkauft werden. Bis zu 0,7 Prozent geht es in der ersten Handelsstunde aufwärts. Doch dann wird der Dax punktgenau an dem horizontalen Widerstand bei 11.420 Punkten nach unten abgewiesen.

Zur Mittagszeit hat der deutsche Leitindex seine kompletten Kursgewinne wieder abgegeben und ins Minus gedreht. Vorläufiges Tagestief: 11.327 Punkte.

“Promote the rally” funktioniert noch

Damit sehen wir uns in unserer vorsichtigen Haltung bestätigt. Bereits in unseren frühen Marktberichten hatten wir davor gewarnt, in die frühen Kursgewinne besser nicht zu viel hineinzuinterpretieren:

“Wer als Anleger in den vergangenen Tagen einem “promote the rally”-Muster folgte, additionally in die Kurserholung hinein verkaufte, ist damit bislang intestine gefahren.”

Wichtige Marken auf der Unterseite

Für Anleger ist es somit an der Zeit, der Unterseite stärkere Beachtung zu schenken. Ein Rutsch unter das Tagestief vom Freitag (11.233 Zähler) würde die Tür öffnen in Richtung Jahrestief.

Mit Blick auf den übergeordneten Abwärtstrend scheint ein Check der Marke von 11.051 Punkten nur noch eine Frage der Zeit.

Es “lockt” die 10.000

Sollte die 11.000 nicht halten, würde das eine neue Abwärtsrunde im Dax einläuten. Experten beziffern das komplette kalkulatorische Abwärtspotenzial aus der im Oktober mit dem Rutsch unter die 11.800 Punkte aktivierten Schulter-Kopf-Schulter-Formation auf 1.800 Punkte.

Mit anderen Worten: 10.000 Punkte sind das mittelfristige Kursziel des laufenden Abwärtstrends. Erst ein Dax-Anstieg über 11.800 Punkte würde diese Gefahr aus dem Weg räumen.

Neues in Sachen Brexit

Der Brexit hält die Anleger auch zu Wochenbeginn in Atem. Den innerparteilichen Gegnern der britischen Premierministerin Theresa Might fehlen laut der britischen Zeitung “The Solar” sechs Unterschriften für ein Misstrauensvotum.

Derweil schloss der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, Nachverhandlungen beim Brexit-Vertrag aus. Einen besseren Vertrag werde auch Großbritannien nicht erreichen können.

Das hat es noch nie gegeben!

Aus fundamentaler Perspektive lastet weiterhin der Handelsstreit zwischen den USA und China auf den Kursen. Am Wochenende überschattete der Zwist zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt den Wirtschaftsgipfel des Asien-Pazifik-Raums.

Erstmals in der Geschichte des Treffens konnten sich die Teilnehmer nicht auf ein gemeinsames Abschlusskommuniqué einigen.

Vor diesem Hintergrund wundern die negativen US-Futures kaum. Aktuell gegen die Futures auf den US-Leitindex Dow Jones und den marktbreiten S&P 500 jeweils rund 0,2 Prozent nach.

Euro über 1,14 Greenback

Am Devisenmarkt setzen Aussagen von Vertretern der US-Notenbank Fed, die sich vorsichtig zum weltweiten Konjunkturausblick äußern, den Greenback unter Druck.

Auch die leicht gesunkene Risikoaversion der Anleger lastet auf dem Greenback. Im Gegenzug steigt der Euro bis auf 1,1429 Greenback.

Opec-Spekulationen stützen Ölpreise

Anhaltende Spekulationen auf eine Drosselung der Opec-Förderung treiben die Ölpreise auch zu Wochenbeginn weiter an. Laut Insiderberichten vom Freitag denkt das Ölkartell über Produktionskürzungen von bis zu 1,Four Millionen Barrel professional Tag nach, um einen Preisverfall an den Weltmärkten zu verhindern.

Der Goldpreis zollt dem nachgebenden Greenback Tribut. Aktuell zahlen Anleger 1.220 Greenback für eine Feinunze des gelben Edelmetalls.

Volkswagen-Chef Herbert Diess hat einen Rückstand bei der Entwicklung von autonom fahrenden Autos eingestanden. Man müsse zugeben, dass etwa die Google-Tochter Waymo bei fahrerlosen Fahrzeugen ein bis zwei Jahre vorn liege, räumte Diess laut “Welt am Sonntag” bei einer Konferenz zur Künstlichen Intelligenz (KI) ein.  | mehr

Grand Metropolis plötzlich ganz kleinlaut

Grand Metropolis Properties hat sein Jahresziel nach unten präzisiert: Der im MDax notierte Immobilienkonzern sieht sein operatives Jahresergebnis FFO 1 nun bei 197 Millionen Euro und damit am unteren Ende der bisherigen Zielspanne von 196 bis 201 Millionen Euro.

Die Aktien der Immobiliengesellschaft zählen am Vormittag zu den Schlusslichtern im MDax. Allerdings hatten sie seit Jahresbeginn einen vergleichsweise guten Lauf: Während der Index der mittelgroßen Werte rund 9 Prozent einbüßte, legten Grand Metropolis zugleich rund 9 Prozent zu.

Säure-Angriff: Innogy setzt Belohnung aus

Rund acht Monate nach dem Säure-Anschlag auf den Innogy-Supervisor Bernhard Günther hat der Energiekonzern eine Prämie für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen. Die Belohnung betrage bis zu 80.000 Euro, teilte das Unternehmen am Montagmorgen mit.

Der Innogy-Finanzchef struggle am 4. März nach dem Joggen nahe seinem Wohnhaus in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen den 51-Jährigen zu Boden und übergossen ihn mit Säure. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen im September eingestellt.

Eine Übernahmeofferte von Zeal Community beschert dem On-line-Lotterievermittler Lotto24 den größten Kurssprung seit etwa fünfeinhalb Jahren. Die Aktien steigen um knapp 14 Prozent auf 14,38 Euro. Der Glücksspielanbieter Zeal Community bietet für jeweils 1,6 zum Umtausch eingereichte Aktien von Lotto24 einen eigenen Anteilsschein.  | mehr

Der US-Investor Elliott hat sich beim Telekommunikationskonzern Telecom Italia durchgesetzt. Das italienische Unternehmen werde künftig von Luigi Gubitosi geführt werden, teilten die Römer mit.

Die Benennung des ehemaligen Merrill-Lynch-Bankers ist ein Sieg für die Amerikaner, die bei Telecom Italia für einen radikalen Umbau eintreten und eine überwiegende Abspaltung des italienischen Festnetzes favorisieren. Der mit knapp 24 Prozent größte Aktionär, der französische Medienkonzern Vivendi, plädiert hingegen dafür, die Kontrolle über das Netz nach einem Anteilsverkauf zu behalten.  | mehr

Schwarzer Tag für die Renault-Aktie. Das Papier des französischen Autobauers rauscht am späten Vormittag um quick zwölf Prozent in den Keller. Grund des Kurssturzes: Firmenchef Carlos Ghosn droht in Japan die Verhaftung – und womöglich der Rauswurf bem japanischen Renault-Accomplice Nissan.

Wie die japanische Zeitung “Asahi” berichtete, werfen die Behörden dem Supervisor Verstöße gegen japanische Finanzmarktregeln vor. Ghosn soll in den Jahresabschlüssen des Unternehmens sein eigenes Einkommen zu niedrig angesetzt haben, berichtete das Blatt ohne Nennung von Quellen. Ghosn wolle mit den Tokioter Behörden zusammenarbeiten und sei bereits von diesen zur Befragung abgeholt worden.

Wie der Fernsehsender NHK berichtete, soll nun auf einem Verwaltungsratstreffen bei Nissan über die Ghosns Zukunft entschieden werden. Ein Nissan-Sprecher lehnte zunächst einen Kommentar ab, der japanische Autobauer kündigte aber eine Pressekonferenz für den Abend (Ortszeit) an.  | mehr

Aus für Diabetiker-Kontaktlinse von Google

Eines der bekanntesten Gesundheitsprojekte des Google-Mutterkonzerns Alphabet – eine digitale Kontaktlinse für Diabetiker – ist wegen mangelnder Erfolgsaussichten gestoppt worden. Die 2014 vorgestellte Idee struggle, den Blutzuckergehalt in der Tränenflüssigkeit zu messen.

Es gelang zwar, dafür Sensoren und Sender in Kontaktlinsen unterzubringen, erklärte die auf Gesundheit spezialisierte Google-Schwesterfirma Verily am Wochenende. Doch es gelinge nicht, verlässlich den Blutzuckergehalt anhand der Glukosekonzentration in der Tränenflüssigkeit zu bestimmen.

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