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Dax: Hier spielt die Musik! | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Dax: Hier spielt die Musik! | Marktberichte


von Angela Göpfert

Stand: 15.04.2019, 11:45 Uhr

Der Devisenmarkt gibt den Ton für den Aktienmarkt vor. Das bedeutet für den Dax leider nichts Gutes.

Der Devisenmarkt ist der mit Abstand größte Finanzmarkt der Welt. Hier werden täglich über 5 Billionen US-Greenback umgesetzt. Zuletzt trat dabei eine leichte US-Greenback-Schwäche zu tage. Der Euro konnte im Gegenzug eine wichtige Unterstützung zum Greenback verteidigen und als Sprungbrett nach oben nutzen.

Zu Wochenbeginn zieht die europäische Gemeinschaftswährung weiter an bis auf 1,1321 Greenback. Die aktuellen Entwicklungen am Devisenmarkt spielen damit ganz klar den US-Aktien-Bullen in die Hände – und gereichen europäischen Aktien zum Nachteil.

Eiertanz unterhalb des Jahreshochs

Tatsächlich kommt der Dax zu Wochenbeginn nicht so recht voran. Der deutsche Leitindex verharrt bis zur Mittagszeit in einer extrem engen Handelsspanne (11.983 auf 12.016 Punkte) knapp unterhalb seines Jahreshochs (12.031 Zähler).

Erst ein deutlicher Anstieg über die 12.031 würde neues Aufwärtspotenzial im Dax freisetzen. Soweit zu den kurzfristigen Aussichten für die deutschen Standardwerte. In der mittelfristigen Perspektive ist allerdings alles weiterhin im Lot.

Bestens unterstützt

Solange sich der Dax nun oberhalb der Nackenlinie der Schulter-Kopf-Schulter-Formation vom vergangenen Herbst bei rund 11.800 Punkten und seiner 200-Tage-Linie (aktuell bei 11.693 Zählern) halten kann, bleibt Deutschlands wichtigstes Börsenbarometer intestine unterstützt.

Zusätzliche Unterstützung kommt vom Aufwärtsgap (11.778 auf 11.854 Punkte), das der Dax am 3. April gerissen hat.

Zwischen Handelsstreit und Berichtssaison

Die neuesten Entwicklungen im Zollstreit spielen den Aktienbullen in die Hände: US-Finanzminister Steven Mnuchin hofft, im Handelsstreit mit China bald auf die Zielgerade einzubiegen.

“Ich denke, dass wir hoffnungsvoll sein können, bald die letzte Runde einläuten zu können”, sagte Mnuchin am Wochenende am Rande der IWF-Frühjahrestagung in Washington.

Neue Impulse für die Aktienmärkte dies- wie jensseits des Atlantiks könnte am Nachmittag die US-Berichtssaison liefern. Vor Handelsauftakt an der Wall Road legen die US-Banken Citigroup und Goldman Sachs ihre Berichte zum ersten Quartal vor.

Verschnaufpause für Ölpreise

Die Ölpreise tendieren zu Wochenbeginn leicht abwärts. Der übergeordnete Pattern bei WTI und Brent bleibt aber aufwärtsgerichtet. Seit Jahresbeginn hat sich Nordseeöl um rund 30 Prozent verteuert, US-Rohöl gar um intestine 40 Prozent.

Der Goldpreis ist mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Aktuell zahlen Anleger 1.287 Greenback je Feinunze Gold.

Volkswagen rechnet in seinem größten wichtigsten Markt in China nach dem Einbruch der Verkaufszahlen wieder mit einer Erholung. “Wir sehen eine Belebung im April, aber es ist noch keine Goldrauschstimmung”, sagte Marken-Vertriebschef Jürgen Stackmann vor dem Beginn der Automesse in Shanghai. Nach momentaner Schätzung rechne der Autobauer 2019 im Land mit einem Absatz etwa auf Vorjahresniveau, sagte Stackmann. Vor allem im zweiten Halbjahr soll sich der Markt wieder erholen.  | mehr

Daimler: Gewinnmitnahmen nach neuen Betrugs-Vorwürfen

Daimler gerät in der Diesel-Affäre wieder stärker unter Druck. Ein Konzernsprecher bestätigte einen Bericht der “Bild am Sonntag”, wonach das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ein Anhörungsverfahren gegen die Stuttgarter wegen des Verdachts auf eine “unzulässige Abschaltvorrichtung” eingeleitet habe. Betroffen sind dem Blatt zufolge 60.000 Fahrzeuge vom Modell GLK 220 CDI mit der Abgasnorm 5, die zwischen 2012 und 2015 produziert wurden.

Die Daimler-Aktie gehört am Montag zu den größten Verlierern im Dax. Die neuen Negativ-Information sind ein willkommener Anlass für Gewinnmitnahmen. Erst am Freitag battle die Daimler-Aktie auf ein Hoch seit Oktober gestiegen. Seit Jahresbeginn hat sie rund ein Viertel an Wert gewonnen. Anleger warten nun im Autosektor auf die anstehenden Quartalszahlen. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS rechnen dabei laut einer aktuellen Branchenstudie bei Daimler mit enttäuschenden Ergebnissen.

Sensationeller Börsengang von Jumia beflügelt Rocket Web

Aktien von Rocket Web erobern nach dem Börsendebüt der afrikanischen On-line-Plattform Jumia die MDax-Spitze. Die Rocket-Beteiligung battle am Freitag in New York mit einem Kursfeuerwerk an die Börse gegangen. Der Tagesschlusskurs der Jumia-Aktie lag mit 25,46 Greenback 75 Prozent über dem Ausgabepreis (14,50 Greenback).

Die Rocket-Beteiligung Jumia schreibt zwar noch rote Zahlen, steigerte den Umsatz 2018 allerdings deutlich. Das Unternehmen setzt große Hoffnungen auf einen On-line-Growth in Afrika.

Fußball-Journey führt Puma nach Spanien

Der Sportartikel-Hersteller Puma baut sein Fußballengagement aus. Der Konzern wird offizieller technischer Accomplice der spanischen Fußballmeisterschaft LaLiga. Ab der Saison 2019/20 wird Puma den Ball und andere Produkte für die Spiele der wichtigsten Ligen des spanischen Fußballs liefern. Finanzielle Particulars wurden nicht genannt.

Die spanische Liga ist eine der größten der Welt. Puma zufolge erreicht sie jährlich 2,7 Milliarden Zuschauer in 183 Ländern und mehr als 80 Millionen Follower in sozialen Medien. Bislang hatte der weltgrößte Sportartikelhersteller, der US-Konzern Nike, den Ball gestellt.

ProSiebenSat.1 und Mediaset dementieren Flirt

ProSiebenSat.1 hat Spekulationen über einen Zusammenschluss mit dem italienischen Medienkonzern Mediaset zurückgewiesen. “Wir befinden uns nicht in Fusionsgesprächen mit Mediaset, und ich erkenne in einem Zusammenschluss keine industrielle Logik”, sagte ProSiebenSat.1-Chef Max Conze am Wochenende. Zuvor hatte Mediaset bereits mitgeteilt, dass es keine Gespräche mit dem MDax-Unternehmen über einen Zusammenschluss gebe. Damir reagierten die beiden Firmen auf einen Bericht in der italienischen Zeitung “Il Sole 24 Ore” über angebliche Fusionsverhandlungen.

Börsenneuling Akasol will Umsatz verdreifachen

Der Darmstädter Batteriesystem-Anbieter rechnet im laufenden Jahr mit einem kräftigen Umsatzwachstum und will seine Produktionskapazitäten erhöhen. Der Umsatz werde 2019 auf mindestens 60 Millionen Euro zulegen – nahezu eine Verdreifachung der 21,6 Millionen Euro, die Akasol 2018 erzielte. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll bei mindestens sieben Prozent (2018 bereinigt: 8,1 Prozent) liegen. Die auf Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge, Bahnen und Schiffe spezialisierte Firma ist seit Juni 2018 börsennotiert.

Publicis: Franzosen-Aktie mit US-Bonus

Die Milliardenübernahme der französischen Werbeagentur Publicis in den USA kommt bei den Anlegern intestine an. Die Publicis-Aktie erobert am Montag die Spitze des französischen Leitindex CAC40. Experten äußern sich positiv über die 4,Four Milliarden Greenback schwere Kaufofferte für den amerikanischen Daten- und Marketingspezialisten Epsilon.

Der Deal sehe attraktiv aus und verbreitere die Kundenbasis von Publicis enorm, schreiben die Analysten des Brokers Liberum. Mit dem Kauf der Sparte des amerikanischen Unternehmens Alliance Knowledge würde sich Publicis, die Konzerne wie Mercedes-Benz, Carrefour und Marriott zu ihren Kunden zählt, in den USA deutlich verstärken. Dort ist der Wettbewerb mit den Rivalen Omnicom, Interpublic und WPP besonders groß.

Fisher-Value ruft nach Todesfällen Child-Wiegen zurück

Nach Berichten über den Tod von mehr als 30 Säuglingen hat der amerikanische Spielzeughersteller Fisher-Value weltweit Millionen von Child-Wiegen zurückgerufen. Das teilten die US-Verbraucherschutzkommission CPSC und der Hersteller am Freitagabend (Ortszeit) mit.

Anlass waren Berichte über Todesfälle, bei denen sich Säuglinge in der Wiege umgedreht hatten und erstickt waren. Von dem Rückruf sind rund 4,7 Millionen Exemplare der “Rock ‘n Play Sleepers” betroffen. Den Rückruf bestätigte auch eine Unternehmenssprecherin in Frankfurt am Essential. Fisher Value ist eine Tochtergesellschaft des börsennotierten Barbie-Konzerns Mattel.

Die zweitgrößte deutsche Drogeriemarktkette Rossmann beendet laut “Süddeutscher Zeitung” nach zwei Jahren wieder die Kooperation mit dem US-Versandhändler. Der designierte Rossmann-Chef Raoul Roßmann sagte dem Blatt, “dass diese spezielle Artwork der ultraschnellen Zustellung nach Bestellung von unseren Kunden nicht nachgefragt wird. Die Kunden gehen lieber in die Märkte und wollen keinen Aufpreis zahlen, um sich die Sachen ins Büro liefern zu lassen”. Amazon bestätigte dem Bericht zufolge das Ende der Zusammenarbeit.  | mehr

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