marktbericht-positiv304_pd-1528982658028_v-16to9__20.jpg
GENERAL

Dax-Erholung setzt sich fort | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

Bild

Dax-Erholung setzt sich fort | Marktberichte


Stand: 09.01.2019, 09:25 Uhr

Neue Hoffnungen im Handelsstreit zwischen den USA und China beflügeln die Fantasie der Anleger. Der Dax macht weiter Boden intestine.

Kurz nach der Eröffnung liegt der deutsche Leitindex intestine 70 Punkte oder 0,7 Prozent über seinem Xetra-Schluss vom Vortag bei 10.803 Punkten. Vorbörslich struggle es schon stärker bergauf gegangen, über 10.900 Punkte.

Der Markt profitiert von der Hoffnung der Anleger, dass es doch noch zu einer Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China kommt. Gestern Nachmittag wurde bekannt, dass die Gespräche, die eigentlich nur zwei Tage dauern sollten, in die Verlängerung gehen. “Offenbar kommen sich die Unterhändler näher”, sagte ein Händler. Allerdings wird aktuell nicht mit einem “großen Durchbruch” gerechnet.

Rückenwind aus Übersee

Die Hoffnung auf eine Annäherung hatte in der Nacht schon die Börsen in Übersee beflügelt. An der New Yorker Börse legte der Leitindex Dow Jones ebenso 1,1 Prozent zu (auf 23,787 Punkte) wie der Tokioter Nikkei-Index. Auch der breiter gefasste S&P-500-Index gewann in New York 0,96 Prozent hinzu und an der Technologiebörse Nasdaq ging es 1,1 Prozent bergauf.

“Die Saga wird sicher noch einige Irrungen und Wirrungen für uns bereithalten”, sagte Analyst Tamas Varga vom Brokerhaus PVM. Auch eine Erhöhung der US-Strafzölle auf chinesische Waren sei nicht auszuschließen. “Aktuell überwiegt aber der Optimismus.”

Robuster Euro

Der Euro hat am Morgen nach holprigem Handelsstart Fahrt aufgenommen und notiert bei 1,1471 Greenback am Tageshoch. Auch am Devisenmarkt stehen die Handelsgespräche besonders im Fokus. Der Greenback wird geschwächt durch die Prognose der Weltbank für das Wachstum der Weltwirtschaft, das die Financial institution für das laufenden Jahr von 3,Zero auf 2,9 Prozent senkte.

Die Financial institution stellte besonders der Wirtschaftspolitik der USA unter Donald Trump eine schlechtes Zeugnis aus. Der Growth aus der Steuerreform werde ein Strohfeuer sein, schon 2020 werde das Wachstum bei 1,7 nach zuvor 2,9 Prozent liegen.

Der Euro trotzt damit auch schwächeren Exportdaten aus Deutschland. Die Ausfuhren waren im November um 0,Four Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken, stärker als von Analysten erwartet. “Die Daten reihen sich ein in eine Abfolge enttäuschender Konjunkturdaten”, kommentierte Stefan Kipar von der BayernLB.

In den USA äußeren sich im Tagesverlauf einige Fed-Vertreter, zudem steht am Abend (ab 20:00 MEZ) das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung, die sogenannten “Minutes”, auf der Agenda. Einblicke in das Innenleben der Notenbank haben schon oft für viel Bewegung an der Börse gesorgt. Aktuell geht es besonders um die Frage, ob die Fed eine langsamere Gangart im aktuellen Zinszyklus einschlägt. 2018 hatte die Financial institution den Leitzins viermal erhöht auf aktuell 2,25 bis 2,50 Prozent. Für 2019 stehen (noch) zwei weitere Erhöhungen auf der Agenda.

Der Brexit rückt wieder in den Fokus

Das britische Pfund erholt sich derweil leicht. Premierministerin Might musste zuletzt einer weiteren Rückschlag im Parlament hinnehmen. Die Abgeordneten setzten durch, dass die Regierung ausdrücklich die Zustimmung des Parlaments für einen Austritt aus der EU ohne Vereinbarung (“No-Deal Brexit”) benötigt, bevor sie auf bestimmte Befugnisse bei der Steuer-Gesetzgebung zurückgreifen kann.

Genau ein solcher “No-Deal-Zustand” mit möglicherweise chaotischen Verhältnissen droht dem Land aber ab dem 29. März, dem geplanten Austrittsdatum. Denn nach einer Mehrheit im Parlament für den Austrittsplan, den Might mit der EU ausgehandelt hat, sieht es weiter nicht aus. Am 15. Januar wird abgestimmt.

Ölpreise legen zu

Die Ölpreise sind am Mittwoch im Zuge einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten gestiegen. Hinweise auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China ließen den Preis für US-Öl erstmals seit Dezember wieder über die Marke von 50 US-Greenback steigen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 71 Cent auf 50,49 Greenback. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete am Morgen 59,48 US-Greenback. Das waren 76 Cent mehr als am Vortag.

Gestützt wurden die Ölpreise außerdem durch einen Rückgang der Ölreserven in den USA. Am Vorabend struggle bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) davon ausgeht, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,13 Millionen Barrel gefallen waren. Am Nachmittag stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm, wobei der Markt hier ebenfalls einen Rückgang der Ölreserven erwartet. Fallende Lagerbestände geben den Ölpreisen in der Regel Auftrieb. Der Goldpreis gibt am Morgen leicht nach auf 1.282 Greenback je Feinunze.

Die mehrmonatige Absatzflaute im Sommer hat den Autobauer Daimler im vergangenen Jahr ausgebremst. Knapp 2,44 Millionen weltweit verkaufte Autos von Mercedes-Benz und Sensible bedeuten nur ein knappes Plus von 0,6 Prozent gegenüber 2017, wie der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Aus den Vorjahren struggle Daimler deutlich höhere Zuwachsraten beim Absatz gewohnt gewesen. Trotzderm struggle es ein neuer Rekordabsatz.

Im Sommer 2018 hatten sich various Probleme und Verzögerungen, unter anderem die Umstellung auf den neuen Abgasteststandard WLTP, auf die Zahlen ausgewirkt. Mehrere Monate in Folge struggle der Absatz zurückgegangen, erst der Oktober brachte wieder ein Plus.

Die Kernmarke Mercedes-Benz legte um 0,9 Prozent auf 2,31 Millionen verkaufte Fahrzeuge zu, was vor allem auf den großen Erfolg in Asien und insbesondere in China zurückzuführen ist. Die Kleinwagenmarke Sensible verkaufte sich schlechter als 2017. Intestine 128.800 abgesetzte Exemplare bedeuteten ein Minus von 4,6 Prozent.  | mehr

Cropenergies verdient weniger

Die Südzucker-Tochter CropEnergies hat im dritten Quartal wegen einer höheren Steuerbelastung weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Überschuss sank von knapp 7,Four Millionen Euro auf knapp 5,eight Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Vorläufige Zahlen hatten die Mannheimer bereits im Dezember vorgelegt.

Apple will weniger iPhones produzieren

Apple streicht einem Medienbericht zufolge seine Produktionspläne für drei neue iPhone-Modelle zusammen. Für den Zeitraum Januar bis März 2019 werde das eigentlich vorgesehene Volumen um rund zehn Prozent gekürzt, berichtete die “Nikkei Asian Assessment” am Mittwoch. Betroffen seien die Modelle XS, XS Max und XR. Viele Analysten und Kunden halten die neuen iPhones für überteuert.

Laut Nikkei dürfte sich die Produktion von alten und neuen iPhone-Modellen in den ersten drei Monaten 2019 auf 40 bis 43 Millionen Stück belaufen. Zuvor sei mit 47 bis 48 Millionen kalkuliert worden.

rm

Dax-Erholung setzt sich fort | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu
Comments

TOP STORIES

Bild
To Top
SELECT LANGUAGE »