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Dax: Dieser Rally ist nicht zu trauen! | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Dax: Dieser Rally ist nicht zu trauen! | Marktberichte


von Angela Göpfert

Stand: 19.11.2018, 09:15 Uhr

Der deutsche Leitindex startet mit Gewinnen in die neue Woche. Anleger sind aber intestine beraten, sich nicht allzu weit aus dem Fenster zu lehnen.

Das lehrt zumindest ein Blick in den Rückspiegel: In der vergangenen Woche wurde jede Rally im Dax konsequent abverkauft. Wer als Anleger in den vergangenen Tagen einem “promote the rally”-Muster folgte, additionally in die Kurserholung hinein verkaufte, ist damit bislang intestine gefahren.

In der zurückliegenden Woche mussten die Bullen die waagerechte Trendlinie bei 11.420 Punkten den Bären überlassen. Der Dax markierte bei 11.233 Zählern ein neues November-Tief.

Jetzt gilt es!

Dieser Marke kommt nun große Bedeutung zu: Ein Rutsch unter die 11.233 Punkte würde die jüngsten beiden “inside weeks” – die Handelsspannen der letzten beiden Wochen verlieben innerhalb des Pendants der Vorwoche – nach unten auflösen. Das käme einem neuerlichen technischen Verkaufssignal gleich.

Umgekehrt gilt: Eine Rückeroberung der Trendgeraden bei 11.420 Punkten würde kurzfristig den ärgsten Druck von den deutschen Standardwerten nehmen. Wirklich aufatmen könnten die Bullen allerdings erst oberhalb von 11.800 Punkten.

Davon ist der Dax allerdings zu Wochenbeginn weit entfernt. Der deutsche Leitindex zieht zur Eröffnung um 0,Four Prozent an auf 11.384 Punkte. In den ersten Handelsminuten geht es weiter aufwärts bis auf 11.414 Zähler.

Neues in Sachen Brexit

In Sachen Brexit können die Anleger zu Wochenbeginn etwas aufatmen. Den innerparteilichen Gegnern der britischen Premierministerin Theresa Might fehlen laut der britischen Zeitung “The Solar” sechs Unterschriften für ein Misstrauensvotum.

Derweil schloss der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, Nachverhandlungen beim Brexit-Vertrag aus. Einen besseren Vertrag werde auch Großbritannien nicht erreichen können.

Das hat es noch nie gegeben!

Aus fundamentaler Perspektive lastet weiterhin der Handelsstreit zwischen den USA und China auf den Kursen. Am Wochenende überschattete der Zwist zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt den Wirtschaftsgipfel des Asien-Pazifik-Raums.

Erstmals in der Geschichte des Treffens konnten sich die Teilnehmer nicht auf ein gemeinsames Abschlusskommuniqué einigen.

Trump zündet Strohfeuer

Am Freitag hatten noch Äußerungen von Donald Trump die Wall Avenue gestützt. Der US-Präsident hatte gesagt, dass eine Lösung möglich sei. Weitere Strafzölle gegen die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft könnten ausbleiben.

Das verhalf dem Dow Jones ins Plus. Der US-Leitindex schloss nach anfänglichen Verlusten 0,5 Prozent höher bei 25.413 Zählern. Auch der S&P 500 drehte ins Plus und schloss mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent auf 2.736 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 zeigte dagegen mit einem Minus von 0,three Prozent auf 6.867 Punkte erneut relative Schwäche.

Futures im Minus, Nikkei im Plus

Aktuell notieren die Futures auf den Dow Jones und den S&P 500 jeweils rund 0,1 Prozent im Minus – die Anleger zollen damit den Entwicklungen am Wochenende Tribut.

In Tokio hat der Nikkei nach seinen Verlusten in der Vorwoche zu einer Gegenbewegung angesetzt. Der japanische Leitindex ging mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent aus dem Handel.

Euro über 1,14 Greenback

Am Devisenmarkt in Fernost haben Aussagen von Vertretern der US-Notenbank Fed, die sich vorsichtig zum weltweiten Konjunkturausblick äußerten, den Greenback unter Druck gesetzt.

Auch die leicht gesunkene Risikoaversion der Anleger lastet auf dem Greenback. Im Gegenzug steigt der Euro bis auf 1,1423 Greenback.

Opec-Spekulationen stützen Ölpreise

Anhaltende Spekulationen auf eine Drosselung der Opec-Förderung treiben die Ölpreise auch zu Wochenbeginn weiter an. Laut Insiderberichten vom Freitag denkt das Ölkartell über Produktionskürzungen von bis zu 1,Four Millionen Barrel professional Tag nach, um einen Preisverfall an den Weltmärkten zu verhindern.

Der Goldpreis zollt dem nachgebenden Greenback Tribut. Aktuell zahlen Anleger 1.220 Greenback für eine Feinunze des gelben Edelmetalls.

Google ist VW ein bis zwei Jahre voraus

Volkswagen-Chef Herbert Diess hat einen Rückstand bei der Entwicklung von autonom fahrenden Autos eingestanden. Man müsse zugeben, dass etwa die Google-Tochter Waymo bei fahrerlosen Fahrzeugen ein bis zwei Jahre vorn liege, räumte Diess laut “Welt am Sonntag” bei einer Konferenz zur Künstlichen Intelligenz (KI) ein.

Grand Metropolis Properties ganz groß

Die Wohnimmobilienfirma hat ihren Gewinn in den ersten neun Monaten gesteigert. Das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO I) legte um 15 Prozent auf 150 Millionen Euro zu. Der Nettogewinn kletterte um 9 Prozent auf 441 Millionen Euro. Mit einem Plus von 16 Prozent binnen zwölf Monaten entwickelte sich die Aktie deutlich besser als der Gesamtmarkt.

Säure-Angriff: Innogy setzt Belohnung aus

Rund acht Monate nach dem Säure-Anschlag auf den Innogy-Supervisor Bernhard Günther hat der Energiekonzern eine Prämie für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen. Die Belohnung betrage bis zu 80 000 Euro, teilte das Unternehmen am Montagmorgen mit.

Der Innogy-Finanzchef struggle am 4. März nach dem Joggen nahe seinem Wohnhaus in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen den 51-Jährigen zu Boden und übergossen ihn mit Säure. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen im September eingestellt.

Der US-Investor Elliott hat sich beim Telekommunikationskonzern Telecom Italia durchgesetzt. Das italienische Unternehmen werde künftig von Luigi Gubitosi geführt werden, teilten die Römer mit.

Die Benennung des ehemaligen Merrill-Lynch-Bankers ist ein Sieg für die Amerikaner, die bei Telecom Italia für einen radikalen Umbau eintreten und eine überwiegende Abspaltung des italienischen Festnetzes favorisieren. Der mit knapp 24 Prozent größte Aktionär, der französische Medienkonzern Vivendi, plädiert hingegen dafür, die Kontrolle über das Netz nach einem Anteilsverkauf zu behalten.  | mehr

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