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Dax: Die Hoffnung stirbt zuletzt | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Dax: Die Hoffnung stirbt zuletzt | Marktberichte


Stand: 15.04.2019, 20:02 Uhr

Es struggle ein sehr ruhiger Montag, sowohl in Frankfurt als auch in New York. Dass der Dax an seinem solch nachrichtenarmen Tag die Marke von 12.000 Punkten übersprang, hat viel mit der Hoffnung auf bessere Zeiten zu tun.

US-Finanzminister Steven Mnuchin signalisierte am Rande der IWF-Frühjahrstagung in Washington, dass die Handelsgespräche mit China bald auf die Zielgerade gingen. Die USA sind Regierungskreisen zufolge bereit, Forderungen nach dem Abbau von Industrie-Subventionen abzuschwächen. “Wir rechnen mit einem relativ markt-freundlichen Handelsabkommen”, sagte Ethan Harris, Volkswirt bei der Financial institution of America Merrill Lynch.

Jedoch warnten Experten auch vor zu viel Euphorie. US-Präsident Donald Trump bleibe unberechenbar, und die Lage könne sich jederzeit ändern, sagte Marktexperte Milan Cutkovic vom Dealer AxiTrader. Dennoch hat die Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China dem deutschen Aktienmarkt zu Beginn der verkürzten Handelswoche vor Ostern zu leichten Kursgewinnen verholfen. Der Dax eroberte die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten zurück und schloss 0,2 im Plus bei 12.020,28 Zählern.

Anleger hoffen auf bessere Zeiten

Solange die Anleger bereit seien, die derzeit eher trüben Wirtschaftsdaten gegen ihre Hoffnungen auf eine Besserung der Lage sowie einen baldigen Kompromiss im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit einzutauschen, könnte die gute Börsenstimmung anhalten, glauben die Experten von CMC Markets. Normalerweise reagiere die deutsche Wirtschaft mit einer drei- bis sechsmonatigen Verzögerung auf eine Belebung des Wachstums in den USA und China. So langsam beginne die Börse damit, eine Aufhellung in der zweiten Jahreshälfte schon jetzt einzupreisen.

Nach Einschätzung der Charttechniker von der UBS wird der Dax in den kommenden Tagen an seinem jüngsten Verlaufshoch gemessen. Am Freitag struggle er bis auf 12.031 Punkte gestiegen, wo dem Leitindex dann aber der Schwung verloren ging. Sollte er darüber zurückkehren, wäre mit einer direkten Fortsetzung der Kaufwelle bis 12.104 Punkte zu rechnen, schreiben die Experten der Schweizer Großbank.

Ausgehend vom aktuellen Niveau bei 12.000 Punkten sind es somit nur wenige Punkte, damit dieses “Lengthy-Szenario” der UBS greift. “Die Bullen sind sprungbereit”, schrieben die Experten. Nach unten ist der Weg ihrer Einschätzung nach etwas weiter: Für ein “Quick-Szenario” müsste der Dax um etwa 150 Punkte fallen. “Erst ein nachhaltiger Bruch der Marke von 11.850 Punkten würde die Käufer aktuell unter Druck setzen”, hieß es.

Auch an der Wall Avenue haben sich die Anleger nach den Kursgewinnen vom Freitag zurückgehalten. Zum Handelsstart drückten die Kursverluste von Goldman Sachs auf die Stimmung, so dass der US-Leitindex Dow Jones Industrial leicht nachgab. Bei Handelsschluss in Frankfurt am Abend notierte der Dow 0,1 Prozent schwächer bei 26.379 Punkten. Der Handel verlief in engen Bahnen. Es fehlte laut Händlern an Impulsen. Allerdings hat sich die Stimmung in der Industrie der Area New York (Empire State Index) im April stärker aufgehellt als erwartet.

Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,28 Prozent auf 2.899,36 Punkte. Auch der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verbuchte ein kleines Minus. Am Dow-Ende fielen die Aktien von Goldman Sachs um mehr als drei Prozent.

Verschnaufpause für Ölpreise, Euro etwas leichter

Die Ölpreise tendieren zu Wochenbeginn leicht abwärts. Der übergeordnete Development bei WTI und Brent bleibt aber aufwärtsgerichtet. Seit Jahresbeginn hat sich Nordseeöl um rund 30 Prozent verteuert, US-Rohöl gar um intestine 40 Prozent.

Der Euro hat am Montag leicht nachgegeben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1300 Greenback. Sie notierte damit auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1313 (Freitag: 1,1321) Greenback festgesetzt.

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Goldman Sachs hat im ersten Quartal einen Gewinn- und Umsatzeinbruch erlitten. So sank der Überschuss im Jahresvergleich von 2,83 auf 2,25 Milliarden Greenback. Die Einnahmen gingen um 13 Pozent auf 8,Eight Milliarden Greenback zurück. Das ist noch weniger als Analysten erwartet hatten. Positiv überraschte die Financial institution mit einem Gewinn je Aktie von 5,71 Greenback. Hier hatten die Experten einen Einbruch auf 4,97 Greenback erwartet. Goldman musste vor allem im Handel empfindliche Einbußen hinnehmen. Die Einnahmen sanken im Jahresvergleich um 18 Prozent. Beim Handel mit Aktien gingen die Erlöse sogar um 24 Prozent zurück.
Doch die Financial institution blickt optimistisch in die Zukunft und hebt ihre Quartalsdividende von 80 auf 85 Cent an. Doch überzeugen kann die Financial institution die Anleger damit nicht.  | mehr

Citigroup: Mehr Gewinn trotz rückläufiger Einnahmen

Einsparungen und niedrigere Steuern haben der US-Großbank Citigroup im ersten Quartal zu einem höheren Ergebnis verholfen, obwohl die Einnahmen wegen gesunkener Erlöse im Wertpapierhandel leicht zurückgingen. Insgesamt erwirtschaftete die Financial institution einen Überschuss von 4,7 Milliarden Greenback (plus zwei Prozent) bei Erlösen von 18,6 Milliarden Greenback (minus zwei Prozent). Der Gewinn je Aktie von 1,87 Greenback übertraf deutlich den Vorjahreswert von 1,69 sowie die Schätzungen der Analysten. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 2,three Prozent zu.

Volkswagen rechnet in seinem größten wichtigsten Markt in China nach dem Einbruch der Verkaufszahlen wieder mit einer Erholung. “Wir sehen eine Belebung im April, aber es ist noch keine Goldrauschstimmung”, sagte Marken-Vertriebschef Jürgen Stackmann vor dem Beginn der Automesse in Shanghai. Nach momentaner Schätzung rechne der Autobauer 2019 im Land mit einem Absatz etwa auf Vorjahresniveau, sagte Stackmann. Vor allem im zweiten Halbjahr soll sich der Markt wieder erholen.  | mehr

Daimler: Gewinnmitnahmen nach neuen Betrugs-Vorwürfen

Daimler gerät in der Diesel-Affäre wieder stärker unter Druck. Ein Konzernsprecher bestätigte einen Bericht der “Bild am Sonntag”, wonach das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ein Anhörungsverfahren gegen die Stuttgarter wegen des Verdachts auf eine “unzulässige Abschaltvorrichtung” eingeleitet habe. Betroffen sind dem Blatt zufolge 60.000 Fahrzeuge vom Modell GLK 220 CDI mit der Abgasnorm 5, die zwischen 2012 und 2015 produziert wurden.

Die Daimler-Aktie gehört am Montag zu den größten Verlierern im Dax. Die neuen Negativ-Information sind ein willkommener Anlass für Gewinnmitnahmen. Erst am Freitag struggle die Daimler-Aktie auf ein Hoch seit Oktober gestiegen. Seit Jahresbeginn hat sie rund ein Viertel an Wert gewonnen. Anleger warten nun im Autosektor auf die anstehenden Quartalszahlen. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS rechnen dabei laut einer aktuellen Branchenstudie bei Daimler mit enttäuschenden Ergebnissen.

Aktien von Rocket Web erobern nach dem Börsendebüt der afrikanischen On-line-Plattform Jumia die MDax-Spitze. Die Rocket-Beteiligung struggle am Freitag in New York mit einem Kursfeuerwerk an die Börse gegangen. Der Tagesschlusskurs der Jumia-Aktie lag mit 25,46 Greenback 75 Prozent über dem Ausgabepreis (14,50 Greenback).

Die Rocket-Beteiligung Jumia schreibt zwar noch rote Zahlen, steigerte den Umsatz 2018 allerdings deutlich. Das Unternehmen setzt große Hoffnungen auf einen On-line-Growth in Afrika.  | mehr

Fußball-Journey führt Puma nach Spanien

Der Sportartikel-Hersteller Puma baut sein Fußballengagement aus. Der Konzern wird offizieller technischer Associate der spanischen Fußballmeisterschaft LaLiga. Ab der Saison 2019/20 wird Puma den Ball und andere Produkte für die Spiele der wichtigsten Ligen des spanischen Fußballs liefern. Finanzielle Particulars wurden nicht genannt.

Die spanische Liga ist eine der größten der Welt. Puma zufolge erreicht sie jährlich 2,7 Milliarden Zuschauer in 183 Ländern und mehr als 80 Millionen Follower in sozialen Medien. Bislang hatte der weltgrößte Sportartikelhersteller, der US-Konzern Nike, den Ball gestellt.

ProSiebenSat.1 und Mediaset dementieren Flirt

ProSiebenSat.1 hat Spekulationen über einen Zusammenschluss mit dem italienischen Medienkonzern Mediaset zurückgewiesen. “Wir befinden uns nicht in Fusionsgesprächen mit Mediaset, und ich erkenne in einem Zusammenschluss keine industrielle Logik”, sagte ProSiebenSat.1-Chef Max Conze am Wochenende. Zuvor hatte Mediaset bereits mitgeteilt, dass es keine Gespräche mit dem MDax-Unternehmen über einen Zusammenschluss gebe. Damir reagierten die beiden Firmen auf einen Bericht in der italienischen Zeitung “Il Sole 24 Ore” über angebliche Fusionsverhandlungen.

Börsenneuling Akasol will Umsatz verdreifachen

Der Darmstädter Batteriesystem-Anbieter rechnet im laufenden Jahr mit einem kräftigen Umsatzwachstum und will seine Produktionskapazitäten erhöhen. Der Umsatz werde 2019 auf mindestens 60 Millionen Euro zulegen – nahezu eine Verdreifachung der 21,6 Millionen Euro, die Akasol 2018 erzielte. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll bei mindestens sieben Prozent (2018 bereinigt: 8,1 Prozent) liegen. Die auf Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge, Bahnen und Schiffe spezialisierte Firma ist seit Juni 2018 börsennotiert.

Publicis: Franzosen-Aktie mit US-Bonus

Die Milliardenübernahme der französischen Werbeagentur Publicis in den USA kommt bei den Anlegern intestine an. Die Publicis-Aktie erobert am Montag die Spitze des französischen Leitindex CAC40. Experten äußern sich positiv über die 4,Four Milliarden Greenback schwere Kaufofferte für den amerikanischen Daten- und Marketingspezialisten Epsilon.

Der Deal sehe attraktiv aus und verbreitere die Kundenbasis von Publicis enorm, schreiben die Analysten des Brokers Liberum. Mit dem Kauf der Sparte des amerikanischen Unternehmens Alliance Knowledge würde sich Publicis, die Konzerne wie Mercedes-Benz, Carrefour und Marriott zu ihren Kunden zählt, in den USA deutlich verstärken. Dort ist der Wettbewerb mit den Rivalen Omnicom, Interpublic und WPP besonders groß.

Fisher-Value ruft nach Todesfällen Child-Wiegen zurück

Nach Berichten über den Tod von mehr als 30 Säuglingen hat der amerikanische Spielzeughersteller Fisher-Value weltweit Millionen von Child-Wiegen zurückgerufen. Das teilten die US-Verbraucherschutzkommission CPSC und der Hersteller am Freitagabend (Ortszeit) mit.

Anlass waren Berichte über Todesfälle, bei denen sich Säuglinge in der Wiege umgedreht hatten und erstickt waren. Von dem Rückruf sind rund 4,7 Millionen Exemplare der “Rock ‘n Play Sleepers” betroffen. Den Rückruf bestätigte auch eine Unternehmenssprecherin in Frankfurt am Major. Fisher Value ist eine Tochtergesellschaft des börsennotierten Barbie-Konzerns Mattel.

Die zweitgrößte deutsche Drogeriemarktkette Rossmann beendet laut “Süddeutscher Zeitung” nach zwei Jahren wieder die Kooperation mit dem US-Versandhändler. Der designierte Rossmann-Chef Raoul Roßmann sagte dem Blatt, “dass diese spezielle Artwork der ultraschnellen Zustellung nach Bestellung von unseren Kunden nicht nachgefragt wird. Die Kunden gehen lieber in die Märkte und wollen keinen Aufpreis zahlen, um sich die Sachen ins Büro liefern zu lassen”. Amazon bestätigte dem Bericht zufolge das Ende der Zusammenarbeit.  | mehr

lg

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