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Dax: Das reicht noch nicht | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Dax: Das reicht noch nicht | Marktberichte


Stand: 11.02.2019, 09:20 Uhr

Nach den Verlusten in der Vorwoche ist der Dax am Morgen mit positiven Vorzeichen in den Handel gestartet. Wirecard bleibt dagegen äußerst volatil.

Der Dax startet 0,four Prozent höher in die neue Woche, weitet seine Gewinne in der Folge etwas aus, schafft es aber zunächst nicht, die in der vergangenen Woche gerissene Marke von 11.000 Punkten zurück zu erobern.

Leichten Rückenwind bekommt der Leitindex von den Vorgaben der US-Börsen, die am Freitag ihre Verluste etwas reduzieren konnten und deren Futures seitdem auf einen freundlichen Handelsstart am Nachmittag hindeuten.

Geduld beim Handelsstreit

Derweil müssen sich die Anleger beim Handelsstreit zwischen den USA und China noch gedulden. Eine Delegation mit dem amerikanischen Finanzminister Steven Mnuchin und dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer wird erst am Donnerstag zu zweitägigen Gesprächen nach Peking reisen.

Impulsgebende Nachrichten aus den Unternehmen sind zu Wochenbeginn rar. Zahlen gibt es lediglich von Unternehmen aus der zweiten Reihe. Im Dax bleibt spannend, wie es mit dem Zahlungsabwickler Wirecard weitergeht. Am Morgen legt die Aktie kräftig zu und klettert wieder über die 100-Euro-Marke, doch die Erholung ist nur von kurzer Dauer.

Die Konjunkturagenda ist so intestine wie leer. Lediglich die erste Schätzung des britischen BIP für das vierte Quartal steht an. Aus Japan gibt es keine Orientierung, da die Börse in Tokio wegen eines Feiertags geschlossen blieb.

Euro nur noch knapp über 1,13 Greenback

Der Euro hat sich am Morgen über der Marke von 1,13 Greenback gehalten, rutschte jedoch bis auf 1,1313 Greenback ab und kostete damit in etwa so viel wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch etwas höher auf 1,1346 Greenback festgesetzt.

DMG Mori mit Rekordjahr

Der Werkzeugmaschinenbauer hat 2018 erneut Rekordwerte erzielt. Der Auftragseingang stieg nach ersten Berechnungen um acht Prozent auf 2,98 Milliarden Euro und der Umsatz um 13 Prozent auf 2,66 Milliarden. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um 21 Prozent auf 217,1 Millionen Euro zu. Dies entspricht einer Ebit-Marge von 8,2 Prozent.
Mit Blick auf das laufende Jahr erklärte DMG-Chef Christian Thönes zu Reuters: “Ich bin vorsichtig zuversichtlich für 2019. Wir hatten einen sehr guten Januar und die zweitbeste Hausmesse in Pfronten.”

Die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft seien aber nicht klein zu reden und sicherlich werde die Wachstumsdynamik nachlassen. Mehr zur Geschäftsentwicklung in diesem Jahr will das Unternehmen auf der Bilanz-Pressekonferenz am 12. März sagen.

Aufwärts geht es am Morgen mit der Submit-Aktie. Laut FAZ wird die Erhöhung des Briefportos von Anfang April auf den Sommer verschoben, soll dafür aber deutlich stärker ausfallen als bisher erwartet. Das ergebe sich aus einer Rechtsänderung, die das Bundeswirtschaftsministerium in dieser Woche auf den Weg bringen werde. Dadurch kommte es zur Verzögerung.  | mehr

Wie bereits aus den vorläufigen Zahlen hervorgegangen ist, hat Carl Zeiss Meditec in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 seinen Umsatz um knapp zehn Prozent auf 323,6 Millionen Euro gesteigert. Deutliche Zuwächse gab es insbesondere
in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Südeuropa. Das Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 48,1 Millionen Euro nach 38,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Ebit-Marge stieg auf 14,9 Prozent.  | mehr

Adidas: Rekordmarge in Aussicht

Adidas-Konzernchef Kasper Rorsted signalisiert Zurückhaltung beim Thema Zukäufe. Auf die Frage, ob der Sportartikelhersteller unter seiner Führung eine große Übernahme angehe, sagte Rorsted dem Magazin “Euro am Sonntag”: “Warum sollten wir? Ich sehe noch genügend Wachstumspotenzial für Adidas und Reebok.”

Zugleich stellte der Supervisor die höchste operative Marge in der Geschichte des Unternehmens in Aussicht. “Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 erwarten wir einen Wert von rund 10,Eight Prozent, was in der Tat Rekordniveau ist”, sagte er dem Vorabbericht zufolge. “2020 wollen wir auf 11,5 Prozent kommen.”

Euronext will Osloer Börse unbedingt

Der Pariser Börsenbetreiber Euronext lässt beim Übernahmekampf um die Osloer Börse nicht locker. Nachdem das Administration den Aktionären empfohlen hat das angebot der Nasdaq anzunehmen, legen die Franzosen nach und erhöhen ihr Angebot von 145 norwegischen Kronen je Aktie auf jetzt 158. Die US-Börse Nasdaq bot zuletzt 152 Kronen je Aktie. Die Aktionäre können sich nun bis zum 11. März dem erhöhten Euronext-Angebot anschließen, ursprünglich lief die Frist bis zu diesem Montag.

lg

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