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Dax-Anleger sind nicht aus der Ruhe zu bringen | Marktberichte – Information by Automobilnews.eu

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Dax-Anleger sind nicht aus der Ruhe zu bringen | Marktberichte


Stand: 16.04.2019, 18:00 Uhr

An der Börse schwingen derzeit die Optimisten das Zepter. Der Dax setzt seine Gewinnserie am Dienstag fort und steht damit so hoch, wie zuletzt im Oktober.

Der deutsche Leitindex kann am Dienstag seinen Tageshöchststand bei 12.116 Punkten zwar nicht ganz verteidigen, bleibt aber bei einem Schlussstand von 12.101 Punkten deutlich über der Marke von 12.00Zero Zählern. Prozentual lag der Zugewinn bei 0,67 Prozent.

“An der Börse ist das Drehbuch für weiter steigende Kurse geschrieben”, sagte Chefanalyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets. Dabei spielten die Hoffnungen auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China, auf stabile Zinsen auf beiden Seiten des Atlantiks und auf höhere Unternehmensgewinne eine Rolle: “Hoffnung ist die Triebfeder der aktuellen Aufwärtsbewegung.”

Deutsche Börse an der Dax-Spitze

Die jüngste Rally am Aktienmarkt kommt dabei nach Händlerangaben den Börsenbetreibern zugute. So steht der Dow Jones Index nur noch rund zwei Prozent vor seinem Rekordhoch. “Das setzt die Investoren immer mehr unter Zugzwang”, sagte der Börsianer. Die Börsenumsätze könnten folglich steigen. Im Dax waren Deutsche Börse mit einem Zugewinn von 4,07 Prozent auf 117,50 Euro heute Tagessieger.

Gesucht waren auch Wirecard, nachdem die Börsenaufsicht Bafin Anzeige unter anderem gegen various Journalisten wegen des Verdachts auf Marktmanipulation gestellt hat. Ansonsten gingen die Gewinne durch alle Branchen.

Münchener Rück setzten ihren jüngsten Höhenflug fort und schlossen bei 219,40 Euro. So hoch stand die Aktie seit 2002 nicht mehr, gleiches gilt für das Allianz-Papier, das 1,05 Prozent zulegte auf 212,00 Euro. Verlierer waren die Versorger – wie so oft, wenn der Risikoappetit der Anleger steigt. RWE verloren 2,46 Prozent und standen am Dax-Ende.

Wall Avenue-Gewinne bröckeln

Rückenwind kam am Nachmittag für den Dax aus New York, wo die US-Aktienmärkte nach intestine aufgenommenen Geschäftszahlen zunächst freundlich eröffneten. Der Leitindex Dow Jones, der im frühen Geschäft über 26,500 Punkte anzog, ist mittlerweile aber wieder zurückgefallen und steht zur Mitte der Sitzung bei 26.435 Punkten.

Starke Unternehmenszahlen

Financial institution of America präsentierte ein Rekordergebnis im esrten Quartal. Immer mehr wird klar, dass es bei den Banken hauptsächlich im Handelsgeschäft hakt, das Privatkundengeschäft hingegen intestine läuft.

“Das Wirtschaftswachstum und die Aktivitäten der Verbraucher in den USA bleiben solide”, sagte BoA-Konzernchef Brian Moynihan. “Unternehmen jedweder Größe nehmen Kredite auf und kurbeln die Wirtschaft an, die Kreditqualität ist stark.” Solche Aussagen sind Wasser auf die Mühlen der Bullen.

Auch Indexschwergewicht Johnson & Johnson aus dem Leitindex Dow Jones kam im ersten Quartal besser weg als von Analysten erwartet genau wie Indexkollege UnitedHealth, ein Krankenversicherer und Servicedienstleister im Gesundheitswesen. Lediglich der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock verdiente etwas weniger, ohne deshalb aber zu enttäuschen.

Euro im Seitwärtstrend bei 1,13 Greenback

Die Gemeinschaftswährung hat sich nach einer Schrecksekunde am Vormittag wieder erholt und notiert um die Marke von 1,13 Greenback – und bleibt damit im Seitwärtstrend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1305 (Montag: 1,1313) Greenback fest.

Hintergrund des Schwächenfalls conflict ein Medienbericht, wonach ein Teil der Ratsmitglieder der EZB an einer baldigen konjunkturellen Erholung zweifelt.

Entlastung kam dann aber im Gegenzug von einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach stehen zahlreiche EZB-Notenbanker einem gestaffelten Negativzins skeptisch gegenüber.

Die etwas schwächer als erwartet ausgefallenen Daten zur US-Industrieproduktion im März bewegten den Markt am Nachmittag nicht. Die Gesamtproduktion ging zum Vormonat um 0,1 Prozent zurück, wie die US-Notenbank am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet.

Experten blicken wieder etwas optimistischer auf die deutsche Konjunktur. Das Barometer für ihre Erwartungen für das nächste halbe Jahr stieg im April um 6,7 auf plus 3,1 Punkte und damit den sechsten Monat in Folge. Das teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter 198 Analysten und Anlegern mit. Es ist der höchste Stand seit intestine einem Jahr. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur einen Anstieg auf 0,eight Zähler erwartet.  | mehr

Ölpreise wenig verändert, Gold fällt zurück

Am Ölmarkt geht es heute relativ ruhig zu. Die Ölpreise bleiben auf hohem Niveau, bewegen sich aber heute wenig.

Der Goldpreis hingegen gerät unter Druck. eine Feinunze kostet nur noch 1.274 Greenback, das ist so tief wie vor rund drei Monaten. Einen wesentlichen Grund für die Goldschwäche sehen Fachleute in dem größeren Interesse an riskanteren Anlagen.

“Die Finanzmarktakteure sind aktuell offenbar sehr entspannt und entsprechend risikofreudig”, heißt es in einem Marktkommentar von Volkswirten der Commerzbank. Ablesbar ist dies an den jüngsten Kursgewinnen von Aktien. Gold gilt als Absicherung gegen unruhige Börsenzeiten.

ThyssenKrupp obenauf

Zu den größten Dax-Gewinnern gehörte die Aktie von ThyssenKrupp. Als leicht positiv wertete ein Händler den jüngsten Rücksetzer der Eisenerzpreise, nachdem diese zuvor stark gestiegen seien auf den höchsten Stand seit quick fünf Jahren. Zudem stieg der Aktienkurs wieder über die 50-Tage-Linie bei aktuell 13,09 Euro. An diesem Indikator für den kurzfristigen Pattern conflict der Kurs seit Oktober 2018 immer wieder gescheitert.

Bafin wittert Marktmanipulationen von Journalisten

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin ist der Ansicht, dass Journalisten und Marktteilnehmer im Falle Wirecard gemeinsame Sache gemacht und damit den Markt manipuliert haben. Die Behörde hat daher heute bei der Staatsanwaltschaft München Anzeige gegen rund ein Dutzend Personen erstattet.

Dies bestätigte die Bafin dem Nachrichtenmagazin “Spiegel”. Ausgangspunkt conflict die Attacke der “Monetary Instances” gegen asiatische Mitarbeiter des Zahlungsabwicklers Wirecard am 30. Januar. Daraufhin conflict der Börsenwert des Dax-Unternehmens um bis zu acht Milliarden Euro gesunken.

Wie das Blatt weiter schreibt, leitet die Bafin den Verdacht der Marktmanipulation aus dem Zusammenspiel der “FT”-Artikel und dem Handelsgeschehen an der Börse ab, hauptsächlich durch Leerverkäufe (die im Gefolge von der Bafin verboten wurden). Die “FT” weist die Vorwürfe zurück. Bei der Anzeige geht nicht darum, ob die Vorwürfe an sich zutreffen, sondern darum, ob der Markt manipuliert wurde.

Die Lufthansa ist im ersten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) brach im ersten Quartal auf minus 336 Millionen Euro ein. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Plus von 52 Millionen Euro in den Büchern. Zuletzt wurde das Ergebnis unter anderem durch um 202 Millionen Euro gestiegene Treibstoffkosten belastet. Zudem hätten marktweite Überkapazitäten in Europa zu einem hohen Preisdruck geführt, so die Lufthansa.  | mehr

Vertreter des größten deutschen Geldhauses und anderer Kreditinstitute sind zu einer Anhörung über die Finanzen von US-Präsident Donald Trump vor den US-Kongress geladen worden. “Die mögliche Benutzung des amerikanischen Finanzsystems für gesetzeswidrige Zwecke ist ein ernsthaftes Vergehen”, sagte die Vorsitzende des Finanzausschusses im Repräsentantenhaus, Maxine Waters. Der Ausschuss untersuche diese Angelegenheiten und gehe auch der Frage nach, ob Trump und seine Mitarbeiter darin verwickelt sein könnten.  | mehr

Auch die ING ist an der Commerzbank interessiert

Nach einem Bericht des “Supervisor Magazins” hat die niederländische Retail-Financial institution ING die Commerzbank wegen einem möglichen Zusammenschluss angesprochen. ING-Vorstandschef Ralph Hamers habe sowohl bei der Bundesregierung als auch bei Commerzbank-Chef Martin Zielke um die Aufnahme entsprechender Gespräche gebeten.

ING-Chef Hamers versuche, die Bundesregierung und Zielke mit umfangreichen Versprechen auf seine Seite zu ziehen, berichtete das Magazin. So stelle die Financial institution in Aussicht, bei einem Kauf der Commerzbank weniger Stellen abbauen zu müssen als bei einem Verkauf der Commerzbank an die Deutsche Financial institution. Zudem soll Hamers in Aussicht gestellt haben, die globale Zentrale von ING von Amsterdam nach Frankfurt zu verlegen. Beide Banken lehnten Stellungnahmen ab.

Die Coba-Aktie legte zu und schloss 3,1 Prozent fester. Die Niederländer sind in Deutschland besonders durch ihre Direktbanktochter ING Diba bekannt.

Siemens-Gamesa für Großprojekt in Frankreich ausgewählt

Die Siemens-Tochter hat eine Rahmenvereinbarung für Lieferung und Service von Windturbinen bis zu 1.00Zero Megawatt für zwei Offshore-Projekte an der französischen Küste abgeschlossen. Die unter dem Vorbehalt der Investitionsentscheidung stehende Vereinbarung beinhaltet auch Serviceaufträge mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Vetragspartner ist Eolien Maritime France (EMF), ein Konsortium aus EDF Renewables und Enbridge. Die Siemens-Gamesa-Aktie legt zu und setzt damit ihren jüngsten Höhenflug fort.

Das Zalando-Papier conflict mit großem Abstand Spitzenreiter im MDax mit einem Zuwachs von 10,59 Prozent.

Europas größter On-line-Modehändler peilt im ersten Quartal ein positives operatives Ergebnis an. Nach aktuellen Schätzungen erwartet Zalando ein bereinigtes Betriebsergebnis (Ebit) in Höhe eines einstelligen Millionenbetrags.

Damit übertreffe die Prognose die von dem MDax-Unternehmen selbst erhobenen Markterwartungen, bei denen sich der Mittelwert auf einen Verlust von zehn Millionen Euro belaufe, so Zalando. Der Umsatz habe wie von den Experten erwartet um 15,2 Prozent zugelegt.  | mehr

Tele Columbus: Ein Investor könnte kommen

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus prüft nach eigenen Angaben derzeit eine neue Struktur, die die Beteiligung eines Traders ermöglichen würde. “Tele Columbus wird nur eine Transaktion verfolgen, die strategisch überzeugend und wertsteigernd für ihre Aktionäre ist. Es gibt weder Gewissheit, dass eine Transaktion zustande kommt, noch zu welchen Bedingungen oder zu welchem Zeitpunkt”, teilte das Unternehmen weiter mit. Die Aktie des Unternehmens steigt dennoch kräftig an.

Unicredit zahlt Milliarden-Strafe

Die italienische Financial institution Unicredit zahlt nach Vorwürfen wegen Verstößen gegen US-Sanktionsrecht eine Strafe von 1,Three Milliarden Greenback. Durch den Vergleich mit mehreren US-Behörden würden Ermittlungen wegen verbotener Geschäfte mit Iran und anderen Ländern eingestellt, teilte das Finanzministerium am Montag mit. Das Geldhaus werde zudem ein Schuldbekenntnis abgeben, illegale Transaktionen im Wert von Hunderten Millionen Greenback ausgeführt und damit mehrere US-Sanktionsprogramme unter anderem gegen Terrorfinanzierung und Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verletzt zu haben. Eine Stellungnahme der Financial institution lag zunächst nicht vor.

Financial institution of America mit Rekordgewinn

Die amerikanische Großbank hat einen Traumstart ins neue Jahr hingelegt. Das Nettoergebnis legte im ersten Quartal um sechs Prozent auf 6,87 Milliarden Greenback zu, wie die nach JP Morgan zweitgrößte US-Financial institution am Dienstag mitteilte.

Dabei profitierte das Geldhaus vom florierenden Geschäft mit Privatkunden, die mehr Kredite nachfragten und auch ihre Kontoeinlagen erhöhten. Ein steigender Zinsüberschuss half der Financial institution of America über die Schwäche im Handel mit Aktien und Anleihen hinweg.

“Das Wirtschaftswachstum und die Aktivitäten der Verbraucher in den USA bleiben solide”, sagte Konzernchef Brian Moynihan. Die Erträge stagnierten bei 23 Milliarden Greenback, während Analysten mit einem Anstieg auf 23,Three Milliarden gerechnet hatten. Dagegen lag der Gewinn je Aktie mit 70 Cent über den Analystenschätzungen von 62 Cent.

UnitedHealth ist kerngesund

Der US-Krankenversicherer UnitedHealth aus dem Leitindex Dow Jones wird nach einem überraschend guten Begin ins Jahr etwas optimistischer. Im laufenden Jahr dürfte der Gewinn je Aktie nun 13,80 bis 14,05 US-Greenback erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag in New York mit. Bisher conflict das Administration von 13,70 bis 14,00 Greenback ausgegangen. Allerdings hatten Analysten im Schnitt bereits mit 13,91 Greenback gerechnet.

Im ersten Quartal lief es für UnitedHealth bereits besser als von Experten erwartet. Getrieben vom Medicare-Geschäft für behinderte und ältere Bürger, Versicherungen für Rentner sowie der Service-Sparte Optum wuchs der Umsatz des Konzerns um 9 Prozent auf intestine 60 Milliarden US-Greenback. Der Nettogewinn legte um 22 Prozent auf quick 3,5 Milliarden Greenback zu.

UnitedHealth bietet neben dem Versicherungsgeschäft auch Datenanalysen im Gesundheitswesen an und unterstützt Unternehmen mit Gesundheitsprogrammen für Mitarbeiter. Dieses Standbein gilt als besonders lukrativ.

Johnson & Johnson besser als erwartet

Der Pharma- und Konsumgüterkonzern hat im Auftaktquartal unter dem Strich weniger verdient. Das Nettoergebnis sank um 14,2 Prozent auf 3,75 Milliarden Greenback. Darin enthalten waren 423 Millionen Greenback Kosten für Rechtsstreitigkeiten, die im Vorjahresquartal nicht angefallen waren. Mit einem leichten Umsatzplus von 0,1 Prozent auf 20,02 Milliarden Greenback übertraf J&J aber die Analystenschätzungen von 19,61 Milliarden Greenback.

Die im Leitindex Dow Jones enthaltene Aktie legt vorbörslich an der NYSE deutlich um rund 1,7 Prozent zu.

Blackrock verdient weniger

Der Nettogewinn des weltgrößten Vermögensverwalters ist im ersten Quartal um drei Prozent auf 1,05 Milliarden Greenback gesunken. Investoren zog es vor allem in günstigere Fonds, die Gebühreneinnahmen schrumpften. Im ersten Quartal flossen dem Konkurrenten der Deutsche-Financial institution-Tochter DWS netto 65 Milliarden Greenback an neuen Geldern zu. Ende März verwaltete Blackrock 6,5 Billionen Greenback – drei Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Quartalsdividende steigt um fünf Prozent auf 3,30 Greenback je Aktie. Vorbörslich notiert das Blackrock-Papier in New York etwas leichter.

rm

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