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BMW i Andretti Motorsport beendet außergewöhnliche Formel-E-Saison als Fünfter in der Teamwertung. – Auto Information by Automobilnews.eu

BMW i Andretti Motorsport beendet außergewöhnliche Formel-E-Saison als Fünfter in der Teamwertung.


Berlin. Die aufgrund der COVID-19-Pandemie mit Sicherheit
außergewöhnlichste Saison der ABB FIA Method E Championship ist mit
dem sechsten Rennen innerhalb von neun Tagen in Berlin-Tempelhof
(GER) zu Ende gegangen. BMW i Andretti Motorsport blickt auf drei
Siege und einen weiteren Podestplatz zurück und beendet seine zweite
Saison mit 118 Punkten auf Platz fünf in der Teamwertung. Zum
Abschluss verpassten Maximilian Günther (GER) und Alexander Sims
(GBR) als Zwölfter und 13. knapp die Punkteränge. In der
Fahrerwertung rangiert Günther zum Abschluss seines ersten Jahres
bei BMW i Andretti Motorsport nach zwei Saisonsiegen – einem davon
beim Finale in Berlin – und einem zweiten Platz mit 69 Punkten auf
Place neun. Sims gewann ein Rennen und stand zweimal auf der
Poleposition. Er beendet die Saison mit 49 Zählern auf Platz 13 in
der Gesamtwertung.

 

Im letzten Rennen zeigte vor allem Günther eine starke Tempo. Im
Coaching setzte er die Bestzeit – und auch in seiner Qualifying-Gruppe
eins struggle er Schnellster. Doch da diese Gruppe aufgrund der
Gripverhältnisse auf der Strecke große Nachteile hatte, bedeutete die
Bestzeit trotzdem nur Startplatz 18. Sims ging von Place 15 ins
Rennen. Im Rennverlauf bewies Günther seine Klasse, arbeitete sich
sukzessive nach vorn und kämpfte bereits um Platz sieben, als er im
Duell mit Robin Frijns (NED, Envision Virgin Racing) nach außen
gedrängt wurde und viele Positionen verlor. Sims lieferte sich einige
spannende Zweikämpfe mit Konkurrenten und kam schließlich direkt
hinter seinem Teamkollegen als 13. ins Ziel.

 

Reaktionen nach Rennen 11 in Berlin:

 

Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor): 

„Die sechs Rennen in neun Tagen in Berlin waren der außergewöhnliche
Abschluss einer ebenso außergewöhnlichen Formel-E-Saison. Glückwunsch
an António Félix da Costa und das DS Techeetah Crew zu ihren
verdienten Titelgewinnen. Als wir im November 2019 in Diriyah mit
einem Sieg und zwei Polepositions für Alexander Sims fantastisch in
Saison 6 gestartet sind, konnten wir noch nicht ahnen, welche
weltweiten Konsequenzen die COVID-19-Pandemie haben würde. Wir sind
froh, dass wir die Saison auf der Rennstrecke abschließen konnten,
wenn auch leider ohne unsere Followers. Für BMW i Andretti Motorsport
stehen am Ende drei Siege, ein zweiter Platz und Rang fünf in der
Teamwertung zu Buche. Schade, dass es trotz der guten Arbeit des Groups
nicht zu einem besseren Resultat gereicht hat. Alexander Sims hatte
den bereits erwähnten erfolgreichen Saisonstart, an den er vor allem
in den Rennen in Berlin leider nicht anknüpfen konnte. Maximilian
Günther hat ein sehr gutes Debütjahr in unserem Crew hinter sich.
Seine Siege in Santiago und Berlin waren echte Highlights. Was uns
letztlich gefehlt hat, um bis zum Schluss im Titelrennen eine
Hauptrolle zu spielen, struggle in erster Linie Konstanz. Wir konnten
unsere Efficiency vom Saisonbeginn in Berlin zu selten abrufen. Daran
werden wir mit Blick auf Saison 7 intensiv arbeiten und uns im
kommenden Jahr hoffentlich noch weiter steigern.“

 

Roger Griffiths (Teamchef BMW i Andretti Motorsport,
Teamwertung: 5. Platz):

„Leider sind die letzten Rennen dieser Saison nicht so gelaufen, wie
wir uns das erhofft hatten. Maximilian Günther struggle heute im Coaching
unglaublich schnell. Auch im Qualifying struggle seine Leistung
hervorragend, doch leider struggle er wie alle anderen in Qualifying-Gruppe
eins absolut chancenlos. Trotzdem hat er sich im Rennen intestine nach vorn
gearbeitet. Dann wurde er leider im Duell mit Robin Frijns, der
offenbar ein Drawback mit seinem Fahrzeug hatte, nach außen gedrängt,
und viele andere Autos konnten innen durchschlüpfen. Auch Alexander
Sims konnte leider nicht in die Punkteränge fahren. Insgesamt
hinterlässt das Saisonfinale hier in Berlin einen bitteren
Beigeschmack. Ja, wir haben eines der sechs Rennen gewonnen, aber wir
haben ansonsten sehr viele Punkte liegen gelassen und sind vom zweiten
auf den fünften Platz in der Teamwertung zurückgefallen. Leider
konnten wir hier nicht an unsere Leistungen aus der ersten
Saisonhälfte anknüpfen. Als Crew haben wir in dieser Saison viel
gelernt und sind noch mehr zu einer Einheit geworden. Aber wenn du am
Ende um Titel kämpfen willst, musst du regelmäßig Punkte holen. Das
ist uns nicht gelungen. Mit Blick auf die kommende Saison werden wir
genau analysieren, was wir besser machen müssen, um den nächsten
Schritt in unserer Entwicklung als Crew zu gehen.“

 

Maximilian Günther (#28 BMW iFE.20,
Startposition: 18.
Platz, Rennergebnis: 12. Platz, Punkte: 69, Fahrerwertung: 9. Platz):

„Der Ausgang des heutigen Rennens ist extrem bitter. Ich denke, wir
waren den ganzen Tag über die Schnellsten im Feld. Das hat man im
Coaching genauso gesehen wie in meiner Qualifying-Gruppe und bei
meiner Aufholjagd im Rennen. Dass es dann wenige Runden vor Schluss so
ausgeht, ist sehr schade. Das muss ich aber so akzeptieren. Insgesamt
denke ich trotzdem, dass wir eine starke Saison hatten, auch wenn die
Platzierung in der Meisterschaft das nicht widerspiegelt. Wir haben
Siege und Podestplätze eingefahren, waren in den Qualifyings oft
schnell und konnten auch in den Rennen zeigen, dass wir von hinten
aufholen können, was in der Formel E sehr wichtig ist. Leider ist das
zu selten auch mit guten Resultaten belohnt worden. Wichtig ist mir
noch zu betonen, dass ich mich im Crew vom ersten Tag an sehr wohl
gefühlt und die Saison sehr genossen habe. Glückwunsch an António
Félix da Costa und DS Techeetah zum Titel.“

 

Alexander Sims (#27 BMW iFE.20,
Startposition: 15.
Platz, Rennergebnis: 13. Platz, Punkte: 49, Fahrerwertung: 13. Platz):

„Es ist sehr schade, dass eine Saison, die in Diriyah so intestine für mich
begonnen hat, so zu Ende gegangen ist. Ich konnte hier in Berlin
einfach nicht die Tempo abrufen, die ich vorher in der Saison hatte.
Als wir hierhergekommen sind, dachte ich, dass wir um einen
Prime-3-Platz in der Fahrerwertung kämpfen könnten. Dann so weit
zurückzufallen, ist ziemlich bitter. Es tut mir leid für das Crew, das
bis zum letzten Rennen eine hervorragende Arbeitseinstellung gezeigt
hat. Vielen Dank an alle für ihren Einsatz – und Glückwunsch an meinen
ehemaligen Teamkollegen António Félix da Costa zum Titelgewinn.“

 

Die BMW i Sicherheitsfahrzeuge.

BMW i ist als „Official Car Accomplice“ seit der ersten Stunde
in der ABB FIA Method E Championship dabei und stellte auch in Saison
6 die Security-Automotive-Flotte. An der Spitze standen zwei Security Vehicles: das
speziell für den Renneinsatz modifizierte BMW i8 Roadster Security Automotive
(Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,Zero l/100 km; Stromverbrauch
kombiniert: 14,5 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 46
g/km)* sowie das weiterhin eingesetzte BMW i8 Coupé Security Automotive
(Kraftstoff-verbrauch kombiniert: 1,eight l/100 km; Stromverbrauch
kombiniert: 14,Zero kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 42
g/km)*. Außerdem gehörten der BMW i3s (Kraftstoffverbrauch kombiniert:
0,Zero l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 14,Three kWh;
CO2-Emissionen kombiniert: Zero g/km)* als „Race Director Automotive“
und der BMW 530e (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,2-2,1 l/100 km;
Stromverbrauch kombiniert: 13,6-13,Three kWh/100 km,
CO2-Emissionen kombiniert: 49-47 g/km)* in seiner Funktion
als „Medical Automotive“ zur BMW i Fahrzeugflotte für die ABB FIA Method E Championship.

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