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BMW Group und NVIDIA heben virtuelle Fabrikplanung auf die nächste Ebene – Auto Information by Automobilnews.eu

BMW Group und NVIDIA heben virtuelle Fabrikplanung auf die nächste Ebene



Die beiden führenden Unternehmen ihrer Branche revolutionieren die
virtuelle Planung und Konstruktion hochkomplexer Fertigungssysteme
Omniverse Plattform ermöglicht Integration verschiedener
Anwendungen ohne Kompatibilitätshürden
Deutlicher Gewinn an Geschwindigkeit, Präzision und Effizienz im Planungsprozess 

München. Die BMW Group und NVIDIA generieren
gemeinsam mit der Omniverse Plattform einen völlig neuen Ansatz für
die Planung hochkomplexer Fertigungssysteme. Das Software zur virtuellen
Fabrikplanung integriert verschiedene Planungsdaten und -anwendungen
und ermöglicht Zusammenarbeit in Echtzeit ohne Kompatibilitätsgrenzen.
Die beiden führenden Unternehmen ihrer Branche setzen damit auf dem
Gebiet der virtuellen Fabrikplanung neue Maßstäbe.

Milan Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG: „Gemeinsam werden
wir einen gewaltigen Schritt nach vorn machen: Die beiden Unternehmen
ergänzen sich in einzigartiger Weise und eröffnen völlig neue
Perspektiven auf dem Feld der virtuellen, digitalen Planung. Ein
virtuelles Abbild unseres Produktionsnetzwerks ermöglicht uns
zukünftig, einen neuartigen, integrierten Ansatz unserer
Planungsprozesse umzusetzen. Mit Omniverse erhöhen wir die Präzision,
die Geschwindigkeit und somit die Effizienz unserer Planungsprozesse.“

„Die BMW Group beherrscht die Produktion individualisierter
Car in Großserie – ihre Geschäftsprozesse zählen zu den
komplexesten der Welt“, sagt Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA.
„In ihrer Imaginative and prescient der Fabrik der Zukunft arbeiten Mensch und Roboter
zusammen, Ingenieure aus allen Disziplinen des Fabrikdesigns
kollaborieren in einem gemeinsamen virtuellen Raum. Und die gesamte
Fabrik wird mit höchster fotorealistischer Präzision simuliert. NVIDIA
Omniverse wurde entwickelt, um diese Zukunft zu realisieren. Ich freue
mich, dass die BMW Group NVIDIA Omniverse nutzt, um ihre Groups zu
vernetzen, zukünftige Fabriken virtuell zu entwerfen, zu planen und zu
betreiben, bevor sie in der physischen Welt gebaut werden. Das ist die
Zukunft der Produktion.”

Virtuelle Fabrikplanung ist bereits weit verbreitet. Bisher jedoch
müssen Daten von unterschiedlichen Anwendungen transferiert werden,
was nicht nur zeitaufwändig ist, sondern auch zu
Kompatibilitätsschwierigkeiten führt und nicht immer die aktuellsten
Daten berücksichtigt. Die Omniverse Plattform bietet künftig die
Möglichkeit, Dwell-Daten aus allen relevanten Datenbanken in einer
gemeinsamen Simulation zusammenzuführen. Ein Re-Import von Daten wird
damit überflüssig werden. Ziel ist es, bereits in einem frühen
Planungsstatus Veränderungen und Anpassungen zu beurteilen und eine
Gesamtansicht zu erzeugen. Diese enorm hohe Transparenz ermöglicht
Planern und Produktionsspezialisten eine noch genauere und schnellere
Planung hochkomplexer Produktionssysteme ohne Schnittstellenverluste
und Kompatibilitätsprobleme. Omniverse führt Daten aus mehreren
professionellen Design- und Planungstools unterschiedlicher Hersteller
zusammen und generiert daraus fotorealistische Echtzeitsimulationen in
einer einzigen kollaborativen Umgebung.

Der hervorragende Fotorealismus der Omniverse Plattform ist nur einer
von zahlreichen Vorteilen. Ein weiterer ist, dass Mitarbeiter an
unterschiedlichen Standorten in unterschiedlichen Zeitzonen jederzeit
Zugriff auf die virtuelle Simulation haben und gemeinsam im Element
einen Prozess oder eine Produktionsanlage planen oder optimieren
können. Die Anwendungsbereiche sind zahlreich: Planer werden künftig
mit Produktionsspezialisten an Echtzeitdaten arbeiten, die in der
Omniverse Cloud-Infrastruktur synchronisiert sind. Aber auch die
Integration neuer Anlagen kann mit Lieferanten diskutiert werden.
Struktur- und Facility-Daten sollen ebenso integrierbar sein wie
Positionen und Teilenummern von Materials im Produktionsprozess. Die
Omniverse Plattform kann auch für Logistikplanung eingesetzt werden
und ermöglicht eine bisher nicht bekannte Datendurchgängigkeit von der
Planung bis hin zur Produktion. „Damit wird Kollaboration neu
definiert“, betont Produktionsvorstand Milan Nedeljković. Durch die
Möglichkeit, sofortige Dwell-Änderungen vorzunehmen, erhöht sich
künftig die Geschwindigkeit von Entscheidungsprozessen spürbar.
Beschleunigt durch skalierbare GPU-Efficiency werden die
Produktionsplaner der BMW Group in der Lage sein, für jedes Werk des
globalen Produktionsnetzwerkes den gesamten Planungslebenszyklus zu
visualisieren. Dies wird durch eine breite Palette KI-fähiger
Anwendungsfälle unterstützt – von autonomer Robotik bis hin zu
vorausschauender Wartung und Datenanalyse.

BMW Group und NVIDIA arbeiten bereits seit längerem zusammen. So
stattete das US-Unternehmen in einem ersten Pilotprojekt
Logistikroboter sowie autonome, selbst entwickelte Transportroboter
(STR) mit Hochleistungstechnologie und speziellen KI-Modulen zur
Steuerung aus.

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