Dahlmeier, die die Combined-Staffel noch ausgelassen hatte, lief sehr verhalten. Durch eine sehr kontrollierte liegende Schießeinlage blieb sie fehlerfrei. Voll konzentriert absolvierte sie auch das zweite Schießen ohne jeglichen Aussetzer. Dadurch ging sie als Drittplatzierte auf die letzten Kilometer. Am Ende brachte sie Platz drei ins Ziel. “Ich bin sprachlos”, sagte sie überglücklich über die nach einer gerade überstandenen Erkältung erreichte Medaille und fand dann doch dir richtigen Wotr: Ihr sei es die letzten Tage “überhaupt nicht intestine gegangen. Ich hatte Halsweh und brutalen Husten. Dass das so aufgegangen ist, damit hätte ich nicht gerechnet. Wichtig conflict, dass ich Null geschossen habe. Die letzten sieben, acht Minuten waren ein brutaler Kampf. Das ist brutal schön”.

Erstes WM-Gold für Kuzmina

Nur die Slowakin Anastasiya Kuzmina (1 Strafrunde) und Ingrid LandmarkTandrevold aus Norwegen (zero Fehler) waren schneller und sicherten sich Gold und Silber. Die Titelgewinnerin stand erstmals in ihrer Karriere ganz oben auf einem WM-Podium.

Erneut gute Laufleistung von Herrmann

Herrmann vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal zeigte wie im Staffelrennen ihre starke Laufleistung. Auf Rang vier liegend kam sie erstmals an den Schießstand. Dort ließ sie sich zwar enorm viel Zeit, traf aber fünf Mal. Zwei Strafrunden beim Stehendanschlag waren auch für die exzellente Langläuferin dann doch etwas zu viel. Sonst wäre für sie noch deutlich mehr als Rang sechs drin gewesen. “Es ist bitter, weil mit nur einem Fehler noch was gegangen wäre”, bestätigte sie nach dem Lauf.

Preuß unter den Prime-20

Franziska Preuß (Haag) traf liegend sehr schnell alle Scheiben. Nach dem Stehendschießen musste sie nur einmal in die Strafrunde. Damit schaffte sie es aber noch auf einen guten Platz 16.

Hildebrand und Hinz auf den hinteren Plätzen

Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) räumte beim Liegenschießen auf Platz zehn liegend alles ab. Bei der zweiten Einlage vergab sie durch zwei Fehlschüsse Platz 40 eine bessere Place. Vanessa Hinz aus Schliersee conflict wie zuvor bei der Combined-Staffel die erste deutsche Läuferin, die in den Kurs ging. Bis zum ersten Schießstandbesuch pirschte sie sich auf Rang zwölf vor. Dort kassierte sie ihre erste Strafrunde. Stehend kamen drei weitere Fehlschüsse dazu. Am Ende wurde sie auf Platz 64 durchgereicht.

Quelle: sportschau.de

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